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BUNDESGERICHT: Vier Jahre für Vergewaltigungen

Ein im Kanton St. Gallen wohnhafter Kosovare hat zwei Ex-Freundinnen vergewaltigt, geschlagen und drangsaliert. Das Bundesgericht bestätigt die Freiheitsstrafe von vier Jahren.

Das St. Galler Kantonsgericht hielt es in seinem Urteil vom August 2017 für erwiesen, dass der 29-Jährige gegenüber zwei Ex-Freundinnen eine regelrechte Angst- und Schreckensherrschaft aufgebaut habe. Dies geht aus dem am Mittwoch publizierten Entscheid des Bundesgerichts hervor. Die Frauen seien dadurch jeder Handlungsfreiheit beraubt worden. Unter dem psychischen Druck hätten sie vordergründig freiwillig den Geschlechtsverkehr mit dem Verurteilten über sich ergehen lassen.

An diesem Sachverhalt kann gemäss Bundesgericht festgehalten werden, auch wenn die beiden Frauen ihre Aussagen vor dem Kantonsgericht zurückgezogen hatten. Sie waren jedoch von der Familie des Verurteilten kontaktiert worden. Das Kantonsgericht ging deshalb davon aus, dass Druck auf sie ausgeübt worden sei. Das Bundesgericht stützt diese Sicht und die entsprechende rechtliche Würdigung der Ereignisse. Es sieht auch die Voraussetzungen für eine stationäre therapeutische Massnahme als gegeben. Gemäss Gutachten leidet der Verurteilte an einer dissozialen Persönlichkeitsstörung. Und er leide an einer schweren psychischen Störung, die sadistische Züge aufweise. Er habe seine jeweiligen Partnerinnen durch Verletzungen und Erniedrigungen unterworfen, was einem Muster entspreche. (sda)

Hinweis

Urteil 6B_25/2018

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