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Büez mit Helm und Sturmmütze

Baubeginn Die meisten Bauarbeiter in der Ostschweiz haben kältefrei – aber nicht alle. Trotz Temperaturen bis zu minus zehn Grad arbeitet beispielsweise die Kibag-Gruppe in Märstetten an einem Dienstleistungs- und Auslieferungslager für Holzwerk­stoffe. Normalerweise beginnen die Arbeiten im Februar. Wenn möglich, beginnt die Kibag jedoch schon im Januar damit.

Als Kompensation können die Arbeiter an kalten Tagen, wie es gestern einer war, freimachen. «Die Mitarbeiter werden immer gefragt und können sagen, wenn es für sie nicht geht», sagt Bauführer Fabian Blumenthal. Ihm sei besonders wichtig, dass es miteinander entschieden wird. Genug Arbeiter kämen aber immer. «Sie können auch kommen, um etwas fertig zu machen und da­nach wieder nach Hause gehen», sagt Philipp Althaus, Geschäftsführer der Kibag.

Die Pausen schweissen die Arbeiter zusammen

Durch die aussergewöhnlich tiefen Temperaturen wird die Arbeit auf der Baustelle erschwert. «Die Leis­tung ist nicht gleich wie sonst», sagt der Baupolier der Kibag, Lukas Benitez. Doch wenn er zwischen minus 10 Grad und Hitze von über 30 Grad entscheiden müsste, würde er die Kälte bevorzugen. «Im Winter kann man sich wenigstens warm anziehen», sagt Benitez.

Vom Arbeitgeber bekommen die Arbeitnehmer Wärmeunterwäsche, Jacken, Hosen und spezielle Helmkappen. Obwohl die Arbeiter ausreichend ausgestattet sind, können nicht alle Arbeiten erledigt werden. «Bei dieser Kälte können wir eigentlich nur Kanalarbeiten und Vorbereitungsarbeiten machen», sagt Geschäftsführer Philipp Althaus. Mit den Maschinen gebe es aber keine Probleme. Wenn es so kalt ist wie gestern Montag, werden zusätzliche Pausen auf allen Baustellen gemacht. Damit sich die frierenden Arbeiter aufwärmen können, stehen in den geheizten Baracken warme Getränke bereit. Ein willkommenes Angebot: «Die Pausen in den Baracken schweissen uns zusammen, es ist wie Après-Ski ohne Alkohol», sagt Fabian Blumenthal. (igz)

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