Bruschetta

Das lateinische Wort bruscare heisst rösten, es wurde zum italienischen bruciare, fand aber auch direkt Eingang in die moderne römische Umgangssprache. Und es steht hinter dem italienischen Vorspeisen-Klassiker Bruschetta.

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Das lateinische Wort bruscare heisst rösten, es wurde zum italienischen bruciare, fand aber auch direkt Eingang in die moderne römische Umgangssprache. Und es steht hinter dem italienischen Vorspeisen-Klassiker Bruschetta. Zu Recht: Bruschette sind geröstete Brotscheiben, die mit Knoblauch eingerieben und mit Olivenöl beträufelt wurden. Eine Kreation armer Landleute ist's, man sass an kühler werdenden Spätherbsttagen ums Feuer, röstete altes Brot und beträufelte es mit dem eben zum Verkauf freigegebenen neuen Olivenöl.

Von Rom aus eroberte die Bruschetta die umliegenden Gebiete und die Küchen italienischer Restaurants in aller Welt. Dabei weitete sich die Zutatenpalette aus. Aufs geröstete Brot kommen nun auch Tomaten, Basilikum, Schinken, Sardellen, Gambas, Ziegenkäse – was der Gaumen begehrt. (Hn.)

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