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Brunner lanciert Thomas Müller als SVP-Ständerat

RORSCHACH. Toni Brunner, Präsident SVP Schweiz, hat am Samstag im Horner Hafen die Pläne der St. Galler SVP publik gemacht: Man will – wie bereits im Februar kolportiert – 2015 mit Nationalrat und Stadtpräsident Thomas Müller in den Ständeratswahlkampf ziehen.
Thomas Müller St. Galler SVP-Nationalrat und Stadtpräsident Rorschach (Bild: Ralph Ribi)

Thomas Müller St. Galler SVP-Nationalrat und Stadtpräsident Rorschach (Bild: Ralph Ribi)

RORSCHACH. Toni Brunner, Präsident SVP Schweiz, hat am Samstag im Horner Hafen die Pläne der St. Galler SVP publik gemacht: Man will – wie bereits im Februar kolportiert – 2015 mit Nationalrat und Stadtpräsident Thomas Müller in den Ständeratswahlkampf ziehen.

Das Sommerfest der SVP des Kreises Rorschach ist weniger ein politischer als ein Anlass für Kontaktpflege. Als Brunner im Festzelt auf die Bühne geht, ist das plötzlich anders: Der SVP-Präsident aus dem Toggenburg lanciert am Bodensee die Ständeratskandidatur von Thomas Müller. Entscheiden werden zuerst der St. Galler Kantonalvorstand und dann die Delegierten.

Doch Brunner ist überzeugt: «Thomas Müller ist der geeignete SVP-Kandidat.» Das sehe auch die Spitze der Kantonalpartei so. Müller selber – kurz überrascht, dass Brunner die Kandidatur an diesem Fest lanciert – bestätigt: Nach weiteren Gesprächen stelle er sich in den Parteigremien zur Wahl. Seine Chancen könne er noch nicht abschätzen. «Aber wir werden engagiert kämpfen.»

Kampfansage gegen Rechsteiner

Toni Brunner erklärt gegenüber unserer Zeitung: «Die SVP kämpft mit Thomas Müller klar gegen den Linken Paul Rech-steiner. Der vertritt im Ständerat seine linken Gewerkschaftsanliegen, aber in keiner Weise die Interessen des ganzen Kantons St. Gallen. Thomas Müller hingegen kann die urbanen und ländlichen Teile unseres Kantons vertreten. Er hat als Nationalrat, Stadtpräsident von Rorschach und früherer Kantonsrat breite Erfahrung in Legislative und Exekutive, ist aufgrund seiner erfolgreichen Tätigkeit als Präsident des TCS und des FC St. Gallen breit abgestützt und aufgrund seines Engagements auch im Gewerbeverband, in der Industrie- und Handelskammer sowie im Hauseigentümerverband hoch angesehen.» Brunner empfiehlt den SVP-Gremien, den Rorschacher noch 2014 zu nominieren für die Wahlen 2015.

Nicht gleichzeitig Stadtpräsident

Thomas Müller hat bereits abgewogen, ob er im Fall seiner Wahl Stadtpräsident sein könnte: «Das ist schwierig. Zum Abschluss laufender Projekte würde ich noch Stadtpräsident bleiben, jedoch nur bis Ende der Amtsperiode in zwei Jahren.» Müller wird dann 64jährig sein. Zu seinen Wahlchancen meinte er im Winter, diese hängten davon ab, wer für die anderen Parteien antreten werde. «Bei Majorzwahlen sind jene im Vorteil, die über die eigene Partei hinaus viele Stimmen bekommen.» Bei den letzten Nationalratswahlen habe er das drittbeste Resultat im Kanton gemacht. (fbi./red.)

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