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Brand in Schmerikon: Die Feuerwehr hat ihren Einsatz beendet – Kanalisation muss gereinigt werden

Am Mittwochabend hat die Feuerwehr ihren Einsatz beim Grossbrand einer Fabrikhalle in Schmerikon beendet. Schwierigkeiten bereitet hatte besonders der Plastik, der in der Halle gelagert wurde.
Laura Widmer
Beim Brand standen insgesamt 88 Feuerwehrleute im Einsatz. (Bilder: Kapo SG)Beim Brand standen insgesamt 88 Feuerwehrleute im Einsatz. (Bilder: Kapo SG)
Die Rauchwolke war bis weithin zu sehen.Die Rauchwolke war bis weithin zu sehen.
4 Bilder

Brand in Schmerikon

  • Die Feuerwehr rückte am Dienstag kurz vor 13 Uhr bei Schmerikon aus und war bis Mittwocha
  • An der Allmeindstrasse in Schmerikon war in der Lagerhalle einer Firma ein Feuer ausgebrochen
  • Zwei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht
  • Es standen insgesamt 88 Angehörige der Feuerwehren Uznach-Schmerikon, Rapperswil-Jona und Weesen im Einsatz
  • Die Kanalisation wird unter Aufsicht des Amts für Umwelt gespült, damit keine Schadstoffe in den See gelangen

Die Feuerwehr hat ihren Einsatz in Schmerikon beendet. Die Löscharbeiten und die Aushebung der Glutnester war bis am Mitwoch um 17 Uhr im Gang.

Schadenssumme übertrifft eine Million Franken

Zuerst räumten die Angehörigen der Feuerwehr schwere Metallteile weg, die durch den Brand beschädigt worden waren.

Besondere Schwierigkeiten bereitete bei der Löschung der in der Halle gelagerte Kunststoff. Dieser sei beim Brand geschmolzen und bei der Löschung wieder zu Klumpen verhärtet. «Es ist aber gut möglich, dass unter einem Klumpen Kunststoff noch Glut zurückgeblieben ist, die sich wieder entzünden kann», sagt Schneider. Die Feuerwehr musste deshalb den Boden umgraben, um sicherzustellen, dass keine versteckten Brandherde mehr vor Ort war.

Wie hoch die Schadenssumme durch den Brand ist, kann Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, noch nicht abschliessend beantworten. «Der Betrag übertrifft aber sicher eine Million Franken.» Bei dieser Einschätzung sei jedoch nur der Gebäudewert mitgerechnet, nicht jedoch der Wert der zerstörten Materialien.

Brandursache noch unklar

Die Brandursache konnte laut Schneider noch nicht festgestellt werden. Die Forensik sei vor Ort und untersuche jetzt den ganzen Brandplatz. «Beim Löschen musste Vieles zerstört werden. Das macht die Arbeit sehr schwierig», sagt Schneider.

Die Kantonspolizei St.Gallen rechnet mit einem Einsatz von mehreren Tagen oder Wochen, um die Spuren zu sichern. Bereits jetzt wurden mehrere Proben vor Ort und auch im Labor geprüft. Nach abgeschlossener Ermittlung wird sie einen Bericht an die Staatsanwalt shcicken.

Keine weiteren Angaben kann Schneider zu den Personen machen, die wegen einer vermuteten Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht wurden. «Bis jetzt gibt es keine Meldung, dass noch mehr Leute verletzt sind, oder dass die Verletzungen gravierend sind.»

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