Botschafter für die duale Lehre

ST.GALLEN. 20 Jahre lang hat der frühere St.Galler Erziehungschef Hans Ulrich Stöckling die Geschicke von Swiss Skills geprägt – unter anderem die zwei Berufs-WM in St.Gallen. Nun hat er das Präsidium der Stiftung abgegeben.

Christoph Zweili
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Hans Ulrich Stöckling bei seiner Verabschiedung aus dem Swiss-Skills-Stiftungsrat. (Bild: Swiss Skills)

Hans Ulrich Stöckling bei seiner Verabschiedung aus dem Swiss-Skills-Stiftungsrat. (Bild: Swiss Skills)

Dreizehnmal war er an Berufsweltmeisterschaften dabei – die zwei in St. Gallen (1997 und 2003) hat er massgeblich geprägt: «Es war jedes Mal ein besonderes Erlebnis.»

Wettkämpfe als Ansporn

Alt Regierungsrat Hans Ulrich Stöckling, der frühere St. Galler Erziehungschef, gilt als das Urgestein von Swiss Skills, einer von Bund, Kantonen und Berufsverbänden getragenen Stiftung, die Berufsmeisterschaften in der Schweiz koordiniert und fördert. Sie ermöglicht es jungen Berufsleuten, an internationalen Wettkämpfen teilzunehmen. «Sie sind ein Ansporn für junge Menschen, sich weiterzuentwickeln und zu bestätigen.»

«Heimlicher Volksschulminister»

«Stöck», wie ihn die Medien nannten, war ein Stiftungsratspräsident von besonderem Format, mit dem politischen Parkett gut vertraut. Als nimmermüder Botschafter für die duale Lehre hat er Swiss Skills, ihre Anliegen und Werte flächendeckend bekanntgemacht.

In der Schweiz galt der heute 74-Jährige als «Reform-Turbo» – er wurde immer wieder als «heimlicher Volksschulminister» bezeichnet, weil er als Präsident der Erziehungsdirektorenkonferenz die Schweiz in der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vertrat.

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