Bluttat von Salez kostet ein weiteres Leben

SALEZ. Die 17-Jährige hat knapp drei Wochen um ihr Leben gekämpft, in der Nacht auf gestern ist sie nun den Verletzungen erlegen, wie die St. Galler Staatsanwaltschaft mitteilt. Die junge Frau hatte nach der Attacke in einem Regionalzug der Südostbahn schwerste Verbrennungen erlitten.

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SALEZ. Die 17-Jährige hat knapp drei Wochen um ihr Leben gekämpft, in der Nacht auf gestern ist sie nun den Verletzungen erlegen, wie die St. Galler Staatsanwaltschaft mitteilt. Die junge Frau hatte nach der Attacke in einem Regionalzug der Südostbahn schwerste Verbrennungen erlitten. Damit ist die 17-Jährige nun das dritte Todesopfer der Gewalttat vom 13. August. Zuvor waren bereits eine 34jährige Frau sowie der 27jährige Täter gestorben. Vier weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Täter hatte im Zug eine brennbare Flüssigkeit ausgeschüttet, sie angezündet und seine Opfer mit einem Messer angegriffen. Das Motiv des Täters ist nach wie vor unklar, wie Roman Dobler, Sprecher der St. Galler Staatsanwaltschaft, auf Anfrage sagt. «Wir ermitteln noch immer.» Bisher gab es auch keine Hinweise, dass die Tat einen politischen oder religiösen Hintergrund hatte oder dass der Täter seine Opfer kannte. (lex)

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