Blick ins Herz des Grossverteilers

Tag und Nacht wird in Gossau gearbeitet, damit Brot, Fleisch oder Gemüse frisch im Laden sind. Das Coop-Verteilzentrum ist mehr als ein Lager: Es ist auch Bäckerei, Recycling-Center und Arbeitsstelle für rund 500 Personen.

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Das Hochregallager der Coop-Verteilzentrale in Gossau. (Bild: Beat Belser)

Das Hochregallager der Coop-Verteilzentrale in Gossau. (Bild: Beat Belser)

GOSSAU. Rund vier Millionen Kisten Früchte und Gemüse im Jahr gehen von hier aus an die 90 Coop-Filialen in der Ostschweiz, und 580 000 Geranien. 300 Paletten Fleisch und Convenience-Produkte werden täglich ausgeliefert. 650 000 Liter Diesel brauchen die Coop-Lastwagen auf ihren Touren von der Verteilzentrale zu den Läden im Jahr. 4500 Tonnen Mehl verarbeitet die Coop-Bäckerei in Gossau jährlich zu 35 verschiedenen Brotsorten. Diese Kennzahlen über die Verteilzentrale von Coop in Gossau verdeutlichen auch, wie viel in der Ostschweiz gegessen und getrunken wird. Und es lässt den logistischen Aufwand erahnen, der nötig ist, um diesen täglichen Konsum zu ermöglichen, Brot, Fleisch und Gemüse täglich frisch in die Läden zu bringen.

Vor 50 Jahren baute Coop in Gossau, nahe an der Grenze zu St. Gallen, neben dem Bahngeleise die Regionale Verteilzentrale für die Ostschweiz. Die verkehrstechnisch günstige Lage erkannten kurz darauf auch die Mitbewerber: Die Verteilzentren von Migros und Spar sind gleich nebenan.

Mehr zum Thema in der Ostschweiz am Sonntag vom 25. Oktober.