Bistum richtet Ombudsstelle ein

Drucken
Teilen

Übergriffe Das Bistum St. Gallen und der katholische Konfessionsteil haben ein Schutzkonzept für die seelische, geistige und körperliche Integrität verabschiedet. Im Konzept werden sexuelle Übergriffe thematisiert, aber auch Mobbing und Arbeitsplatzkonflikte. Zum angesprochenen Personenkreis gehörten hauptamtliche und freiwillige Mitarbeitende im kirchlichen Bereich, teilt das Bistum St. Gallen mit. Die Prävention beginne beim Anstellungsprozess von kirchlichem Personal und setze sich im Arbeitsalltag fort. Vorgesehen sind etwa Einführungen, Weiterbildungen sowie Supervisionsangebote. Neu wurden zwei Ombudspersonen ernannt: Leiterin der Ombudsstelle ist die frühere SP-Regierungsrätin Kathrin Hilber, die bereits die Ombudsstelle für die kantonalen Verwaltungen von St. Gallen und Glarus betreut. Ihr Stellvertreter ist der Wittenbacher Tino Bentele. Seit 20 Jahren ist er im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung sowie Coaching von Führungskräften tätig. (sda)