Bissiger Bernhardiner aus Rheineck: Einschläferung aufgeschoben – zwei Rekurse hängig

Im Streit um die beiden Bernhardiner aus Rheineck sind beim Kanton St.Gallen zwei Rekurse eingegangen. Ob der eine Hund eingeschläfert und der andere fremdplatziert wird, ist somit weiter offen.

Daniel Walt
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Bernhardiner sind eigentlich als sanftmütige Hunde bekannt. Im Rheintal gibt es aber ein Exemplar, das schon mehrfach zugebissen hat. (Symbolbild: Keystone)

Bernhardiner sind eigentlich als sanftmütige Hunde bekannt. Im Rheintal gibt es aber ein Exemplar, das schon mehrfach zugebissen hat. (Symbolbild: Keystone)

Michael wird eingeschläfert und Samuel fremdplatziert: Diesen Entscheid hatte die Stadt Rheineck auf Empfehlung des kantonalen Veterinäramtes vor rund drei Wochen gefällt. Hintergrund: Die beiden Bernhardiner, die sich nach dem Willen der Stadt seit längerem gar nicht mehr im Kanton St.Gallen hätten aufhalten dürfen, waren mehrfach auffällig geworden. Michael hatte bei mehreren Beissattacken Menschen verletzt, während die Rolle von Samuel bei den Vorfällen nicht restlos geklärt ist.

Marco Forrer, Stadtschreiber von Rheineck. (Bild: pd)

Marco Forrer, Stadtschreiber von Rheineck. (Bild: pd)

Gegen den Entscheid der Stadt Rheineck sind mittlerweile zwei Rekurse beim Kanton eingegangen, wie Stadtschreiber Marco Forrer auf Anfrage erklärt. Somit ist auch klar, dass die Einschläferung von Michael noch nicht angesetzt beziehungsweise vollzogen worden ist. Zum Inhalt der Rekurse äussert sich Forrer nicht – das Ganze müsse jetzt genau studiert werden. Zudem handle es sich um ein laufendes Verfahren, so Forrer.