Bislang keine Tuberkulose bei hiesigem Wild

ST. GALLEN. In Vorarlberg wurden in den letzten Wochen in verschiedenen Betrieben Rinder mit Tuberkulose entdeckt. Sie könnten sich über Rotwild angesteckt haben – an gemeinsam genutzten Futterstellen.

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ST. GALLEN. In Vorarlberg wurden in den letzten Wochen in verschiedenen Betrieben Rinder mit Tuberkulose entdeckt. Sie könnten sich über Rotwild angesteckt haben – an gemeinsam genutzten Futterstellen. Bisher wurde in der Ostschweiz noch kein Wild entdeckt, das mit Tuberkulose infiziert ist. 97 gejagte Hirsche sind in den Kantonen St. Gallen, Graubünden und im Fürstentum Liechtenstein untersucht worden. Um eine weiterhin mögliche Ausbreitung der Tuberkulose zu verhindern, empfiehlt das St. Galler Veterinäramt den Landwirten in der Grenzregion zu Vorarlberg, zusätzliche Massnahmen zu treffen. Gerade im Winter stehe das Wild in tiefen Lagen, wird gewarnt. Durch Umzäunungen von Ausläufen soll verhindert werden, dass Wildtiere an Siloballen und andere Futtervorräte herankommen. Empfohlen wird weiter ein sorgfältiger Umgang mit Trocken– und Nassfutter. (sda)

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