Bisher keine Tuberkulose bei St. Galler Wildtieren

ST. GALLEN. In den Kantonen St. Gallen und Graubünden sowie in Liechtenstein haben Experten 271 Tuberkulose-Tests an Wildtieren durchgeführt. Alle Ergebnisse seien negativ, heisst es in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei.

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ST. GALLEN. In den Kantonen St. Gallen und Graubünden sowie in Liechtenstein haben Experten 271 Tuberkulose-Tests an Wildtieren durchgeführt. Alle Ergebnisse seien negativ, heisst es in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei. Weil aber Hirsch- und Wildschweinpopulationen etwa in Vorarlberg von der Krankheit befallen sind, bleibt das Ansteckungsrisiko hoch – die Untersuchungen werden deshalb fortgesetzt.

Für die Bekämpfung der Tuberkulose sei eine wirksame Früherkennung sowie die Überwachung der Wildtiere unverzichtbar, schreibt die Staatskanzlei. Seit Juni 2014 gebe es deshalb in einem definierten Überwachungsgebiet in der Ostschweiz und in Liechtenstein ein entsprechendes Programm. Neben den Wildtieren werden auch die der Rinder stärker überwacht. Zusätzlich zu den normalen Fleischkontrollen würden Lymphknoten und veränderte Organe von Rindern bereits bei geringen Veränderungen mikrobiologisch untersucht, um allfällige Tuberkulose-Infektionen so früh wie möglich erkennen zu können, heisst es in der Medienmitteilung. Tuberkulose kann auch auf Menschen übertragen werden. (sda)