Biorender will eine zweite Biogasanlage bauen

münchwilen. Die Biorender AG, deren Biogasanlage in Münchwilen gestern eingeweiht worden war, hat vor, eine weitere Anlage zu bauen.

Drucken
Teilen

münchwilen. Die Biorender AG, deren Biogasanlage in Münchwilen gestern eingeweiht worden war, hat vor, eine weitere Anlage zu bauen. Wie Verwaltungsratspräsident und Wiler Stadtrat Andreas Widmer sagte, funktioniere die Biogasproduktion in Münchwilen so gut, dass Biorender plane, eine vergleichbare Anlage in der Westschweiz zu realisieren.

Biorender stellt aus tierischen Abfällen Biogas her. Wie Widmer sagt, gibt es in der Schweiz ein Potenzial von bis zu 200 000 Tonnen Rohmaterial. Da es sinnvoll ist, das vorhandene Material regional zu verwerten, liege es nahe, eine Anlage ausserhalb der Ostschweiz zu realisieren. «Diese Anlage wäre grösser. Wir rechnen mit einer Kapazität bis zu 50 000 Tonnen, die pro Jahr zu Biogas verarbeitet werden könnten», betonte Thomas Peyer, Geschäftsleiter der Biorender AG.

Diese speist ihr Biogas ins Netz der Technischen Betriebe Wil ein. Die Anlage ist momentan die grösste ihrer Art in der Schweiz. Sie kann aus 30 000 Tonnen tierischen Abfällen jährlich rund 41 Millionen Kilowattstunden CO2-neutrales Biogas erzeugen. Damit können rund 3000 Einfamilienhäuser während eines Jahres geheizt werden.

Biorender steht in Konkurrenz zur Tiermehlfabrik, die in Bazenheid ebenfalls aus tierischen Abfällen Biogas erzeugen will. (ns)

Aktuelle Nachrichten