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BILDUNGSMESSE: Durchstarten in der Logistikbranche

Die diesjährige Ostschweizer Bildungs-Ausstellung widmet sich besonders den Berufen in Logistik und Verkehr. Zum ersten Mal bietet die OBA ein Forum für spezielle Lehrabgänger.
Roman Scherrer
Moderator Julian Thorner (links) spricht an der OBA-Eröffnungsfeier mit dem Origami-Künstler Sipho Mabona. (Bild: Mareycke Frehner)

Moderator Julian Thorner (links) spricht an der OBA-Eröffnungsfeier mit dem Origami-Künstler Sipho Mabona. (Bild: Mareycke Frehner)

Bis am Sonntag steht das Gelände der Olma Messen ganz im Zeichen von Berufswahl und Weiterbildung. An der 24. Ostschweizer Bildungs-Ausstellung OBA werden 21000 Besucher erwartet, die sich zu diesen Themen informieren. Auf der anderen Seite nutzen mehr als 150 Aussteller aus verschiedenen Branchen die Berufsmesse als Plattform, um sich zu präsentieren. In diesem Jahr bietet die OBA mit dem «Startforum» am Samstag zum ersten Mal ein interaktives Programm speziell für Lehrabgänger. Sie können sich dabei Tipps für den Einstieg in den Berufsalltag holen.

Gestern wurde die OBA unter dem Motto «Ständig in Bewegung» eröffnet. Der Schwerpunkt der diesjährigen Messe liegt auf dem Berufsfeld Verkehr und ­Logistik. «Wir haben uns überlegt, in welchem Bereich aktuell wichtige Entwicklungen stattfinden», begründete Nicolo Paganini, Direktor der Olma Messen St. Gallen, an der Eröffnungsfeier den Entscheid.

Visionen vom unterirdischen Gütertransport

Dass das Thema in der Tat aktuell ist, bewies der CEO des Logistikunternehmens MS Direct Group, Milo Stössel, in seinem Referat. «Wer von Ihnen hat noch gar nie etwas online bestellt?», fragte er das Publikum einleitend. Nur eine einzige Person hob die Hand. Vor ein paar Jahren habe er jeweils noch gefragt, wer schon eine Online-Bestellung gemacht habe, sagte Stössel. Das sei ein Zeichen dafür, wie schnell sich seine Branche entwickle. Anschliessend zeigte der Unternehmer, welche Entwicklungen in Zukunft auf die Logistik zukommen werden. So existiert beispielsweise ein Konzept für die Schweiz, das es ermöglichen soll, Güter landesweit unterirdisch zu transportieren.

Nach Stössel trat der professionelle Origami-Künstler Sipho Mabona auf die Bühne und erklärte, wie er zu seinem Beruf kam. Der international bekannte Luzerner liess sich ursprünglich zum Primarlehrer ausbilden und begann ein Psychologie-Studium. Das Falten von Papierfiguren war damals ein Hobby. «Während der Psychologie-Vorlesungen, die ich langweilig fand, konnte ich das Falten gut üben», sagte Mabona lächelnd. Sechs Jahre lang faltete er Entwürfe anderer Künstler nach, bis er schliesslich seine eigenen Figuren kreierte. Der Durchbruch gelang ihm, als er angefragt wurde, Figuren für einen Werbefilm zu gestalten. Der Film gewann mehrere Preise, worauf Mabona diverse Aufträge für Origami-Werke erhielt. Bekannt ist sein lebensgrosser Papier-Elefant, den er vor zwei Jahren geschaffen hat. Mabona entwarf mit seiner Faltkunst die Sujets der diesjährigen OBA. Seine Figuren zieren unter anderem die Broschüren und Plakate der Bildungs-Ausstellung.

Roman Scherrer

roman.scherrer@tagblatt.ch

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