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Die Weihnachtswünsche der Ostschweizer

Was wünschen sich Ostschweizerinnen und Ostschweizer ihrer Region zu Weihnachten? Und was fürs 2017?
Dölf Früh, Präsident FC St.Gallen: Wenn ich könnte, würde ich fast jedem Ostschweizer und jeder Ostschweizerin etwas schenken. Interessanter wäre es zu wissen, wem ich nichts schenken würde. Aber das behalte ich für mich. Was man der Ostschweiz wünschen könnte, ist schwierig. Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in Berlin, Ankara und Zürich muss man fast schon zwingend Frieden und Menschlichkeit wünschen und dass man die weihnachtliche Botschaft das ganze Jahr über im Herzen tragen sollte. Damit wir einen Schritt in die Richtung machen, wo wir alle hinwollen: In einer Welt zu leben, in der es sich lohnt, zu leben. Damit wir in einem friedlichen Miteinander, ohne Angst und Hass leben können und Werte wie Freundschaft und Vertrauen, ehrliche Zuneigung und Verlässlichkeit mehr Gewicht bekommen. Auch wenn das derzeit nur als ein frommer Wunsch erscheinen mag, wünsche ich dies uns allen von Herzen. (Bild: Keystone)

Dölf Früh, Präsident FC St.Gallen: Wenn ich könnte, würde ich fast jedem Ostschweizer und jeder Ostschweizerin etwas schenken. Interessanter wäre es zu wissen, wem ich nichts schenken würde. Aber das behalte ich für mich. Was man der Ostschweiz wünschen könnte, ist schwierig. Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in Berlin, Ankara und Zürich muss man fast schon zwingend Frieden und Menschlichkeit wünschen und dass man die weihnachtliche Botschaft das ganze Jahr über im Herzen tragen sollte. Damit wir einen Schritt in die Richtung machen, wo wir alle hinwollen: In einer Welt zu leben, in der es sich lohnt, zu leben. Damit wir in einem friedlichen Miteinander, ohne Angst und Hass leben können und Werte wie Freundschaft und Vertrauen, ehrliche Zuneigung und Verlässlichkeit mehr Gewicht bekommen. Auch wenn das derzeit nur als ein frommer Wunsch erscheinen mag, wünsche ich dies uns allen von Herzen. (Bild: Keystone)

Christof Huber, Festivalchef OpenAir St.Gallen: Ich wünsche mir, dass die Ostschweizerinnen und Ostschweizer mehr Selbstvertrauen zeigen, innovativ und mutig sind und sich trauen, Träume zu realisieren. Ich wünsche den Politikern, die zu allem Nein sagen, mit Angst politisieren und ausgrenzen, eine lange Studienreise in möglichst vielen Ländern, die allenfalls ihren Horizont etwas erweitert und zu mehr Menschlichkeit, Verständnis und Integration führen kann. (Bild: Mareycke Frehner)

Christof Huber, Festivalchef OpenAir St.Gallen: Ich wünsche mir, dass die Ostschweizerinnen und Ostschweizer mehr Selbstvertrauen zeigen, innovativ und mutig sind und sich trauen, Träume zu realisieren. Ich wünsche den Politikern, die zu allem Nein sagen, mit Angst politisieren und ausgrenzen, eine lange Studienreise in möglichst vielen Ländern, die allenfalls ihren Horizont etwas erweitert und zu mehr Menschlichkeit, Verständnis und Integration führen kann. (Bild: Mareycke Frehner)

Maria Pappa, künftige St. Galler SP-Stadträtin: Ich wünsche mir eine originelle Stadt. Eine Stadt, die bekannt ist für kreative, machbare Lösungen – sei es beim Verkehr, bei Bauten und aber auch bei öffentlichen Leistungen, die unsere Lebensqualität verbessern. Eine lebendige Stadt, die dafür bekannt ist, dass sich die Menschen an den verschiedensten Orten begegnen können, im Zentrum und in den Quartieren. Eine Stadt mit Menschen, die einander für ihre Einzigartigkeit schätzen und respektieren – sei es links, rechts oder mitten im Herz. (Bild: Keystone)

Maria Pappa, künftige St. Galler SP-Stadträtin: Ich wünsche mir eine originelle Stadt. Eine Stadt, die bekannt ist für kreative, machbare Lösungen – sei es beim Verkehr, bei Bauten und aber auch bei öffentlichen Leistungen, die unsere Lebensqualität verbessern. Eine lebendige Stadt, die dafür bekannt ist, dass sich die Menschen an den verschiedensten Orten begegnen können, im Zentrum und in den Quartieren. Eine Stadt mit Menschen, die einander für ihre Einzigartigkeit schätzen und respektieren – sei es links, rechts oder mitten im Herz. (Bild: Keystone)

«Wir wollen gar keine Zukunft, eher eine Fristerstreckung für die Gegenwart.» Diese aktuelle Feststellung des Publizisten Ludwig Hasler führt mich zu meinem Weihnachtswunsch für die Ostschweiz: Nicolo Paganini, Olma-Direktor: Ich wünsche ihr Lust auf die Zukunft und Mut zum Risiko! Sie soll das künftige «Wirtschaft 4.0-Zentrum» der Schweiz werden mit einer Identität als Region, die wie keine andere Fortschritt und Tradition verbindet. (Bild: Archiv)

«Wir wollen gar keine Zukunft, eher eine Fristerstreckung für die Gegenwart.» Diese aktuelle Feststellung des Publizisten Ludwig Hasler führt mich zu meinem Weihnachtswunsch für die Ostschweiz: Nicolo Paganini, Olma-Direktor: Ich wünsche ihr Lust auf die Zukunft und Mut zum Risiko! Sie soll das künftige «Wirtschaft 4.0-Zentrum» der Schweiz werden mit einer Identität als Region, die wie keine andere Fortschritt und Tradition verbindet. (Bild: Archiv)

Dirk Rohweder, Leiter Gassenküche, St.Gallen: Die Wünsche eines Exil-Schleswig-Holsteiners: Der Gedanke liegt nahe, dass ich mir als sozial tätiger Mann eine gut funktionierende Integration aller Norddeutschen und woanders Herkommender wünschen könnte. Auch gut und wichtig, aber mein Herzenswunsch sieht anders aus. Lasst uns eine surfbare Welle im Bodensee errichten – das mit den Stegen ist doch einfach viel zu langweilig. (Bild: Keystone)

Dirk Rohweder, Leiter Gassenküche, St.Gallen: Die Wünsche eines Exil-Schleswig-Holsteiners: Der Gedanke liegt nahe, dass ich mir als sozial tätiger Mann eine gut funktionierende Integration aller Norddeutschen und woanders Herkommender wünschen könnte. Auch gut und wichtig, aber mein Herzenswunsch sieht anders aus. Lasst uns eine surfbare Welle im Bodensee errichten – das mit den Stegen ist doch einfach viel zu langweilig. (Bild: Keystone)

Dominik Scherrer, Kantonsgerichtspräsident St.Gallen: Frieden im Kleinen und in der Familie anzustreben, ist eine Uraufgabe der Gerichte; ich wünsche mir, dass dies noch mehr und besser gelingt, ist dies doch eine Voraussetzung für den Frieden im Grossen. Dazu ein Zitat von Luise Rinser: Wer Frieden will, darf nicht hetzen. Wer Frieden will, darf keine Art von Gewalt lieben und gebrauchen, auch nicht jene des Wortes. (Bild: Archiv)

Dominik Scherrer, Kantonsgerichtspräsident St.Gallen: Frieden im Kleinen und in der Familie anzustreben, ist eine Uraufgabe der Gerichte; ich wünsche mir, dass dies noch mehr und besser gelingt, ist dies doch eine Voraussetzung für den Frieden im Grossen. Dazu ein Zitat von Luise Rinser: Wer Frieden will, darf nicht hetzen. Wer Frieden will, darf keine Art von Gewalt lieben und gebrauchen, auch nicht jene des Wortes. (Bild: Archiv)

Esther Friedli, St.Galler SVP-Politikerin: Ich wünsche uns allen mehr Zeit füreinander und miteinander anstatt nebeneinander und gegeneinander. (Bild: Keystone)

Esther Friedli, St.Galler SVP-Politikerin: Ich wünsche uns allen mehr Zeit füreinander und miteinander anstatt nebeneinander und gegeneinander. (Bild: Keystone)

Jonas Knecht, Schauspieldirektor Theater St. Gallen: Liebe Ostschweiz, ich wünsche Dir, nebst Offenheit, Neugierde, Fröhlichkeit und Begeisterungsfähigkeit (nicht nur fürs Theater), vor allem eines: eine grosse Portion Selbstbewusstsein! Denn an diesem mangelt es Dir immer wieder – völlig zu Unrecht! Denn, Du bist eine tolle Region mit tollen Menschen! Also, auf ein frisches 2017 mit viel viel Theater! (Bild: Archiv)

Jonas Knecht, Schauspieldirektor Theater St. Gallen: Liebe Ostschweiz, ich wünsche Dir, nebst Offenheit, Neugierde, Fröhlichkeit und Begeisterungsfähigkeit (nicht nur fürs Theater), vor allem eines: eine grosse Portion Selbstbewusstsein! Denn an diesem mangelt es Dir immer wieder – völlig zu Unrecht! Denn, Du bist eine tolle Region mit tollen Menschen! Also, auf ein frisches 2017 mit viel viel Theater! (Bild: Archiv)

Markus Büchel, St.Galler Bischof: Das Kind in der Krippe will erwachsen werden, in und durch uns. Die Gottesbotschaft Jesu ist nicht ausgeschöpft. Ich wünsche, dass viele Menschen seine Menschenfreundlichkeit, seine Gerechtigkeit und Barmherzigkeit in ihren konkreten Alltag hinein buchstabieren. So können wir über alle Verschiedenheiten hinweg einen guten und respektvollen Weg miteinander finden und vertiefen. Und welcher Person ich etwas schenken würde? Einem betagten Menschen, der sich nicht traut, von seiner Bedürftigkeit zu sprechen. (Bild: Archiv)

Markus Büchel, St.Galler Bischof: Das Kind in der Krippe will erwachsen werden, in und durch uns. Die Gottesbotschaft Jesu ist nicht ausgeschöpft. Ich wünsche, dass viele Menschen seine Menschenfreundlichkeit, seine Gerechtigkeit und Barmherzigkeit in ihren konkreten Alltag hinein buchstabieren. So können wir über alle Verschiedenheiten hinweg einen guten und respektvollen Weg miteinander finden und vertiefen. Und welcher Person ich etwas schenken würde? Einem betagten Menschen, der sich nicht traut, von seiner Bedürftigkeit zu sprechen. (Bild: Archiv)

Martin Klöti, Regierungspräsident Kanton St.Gallen: Der Weihnachtsmann soll der Ostschweiz einen Sack Selbstbewusstsein schenken, dazu ein Fläschlein Grosszügigkeit mit uns selber. Im Standortwettbewerb erfolgreich ist nämlich nicht nur, wer fleissig vor sich hinarbeitet. Nötig ist auch Mut zu einzigartigen Projekten. Das Expo-Vorhaben wäre so eine Chance gewesen. Ein Geschenk verdienen zudem auch die vielen Menschen, die durch Freiwilligenarbeit Staat und Privatwirtschaft entlasten. (Bild: Archiv)

Martin Klöti, Regierungspräsident Kanton St.Gallen: Der Weihnachtsmann soll der Ostschweiz einen Sack Selbstbewusstsein schenken, dazu ein Fläschlein Grosszügigkeit mit uns selber. Im Standortwettbewerb erfolgreich ist nämlich nicht nur, wer fleissig vor sich hinarbeitet. Nötig ist auch Mut zu einzigartigen Projekten. Das Expo-Vorhaben wäre so eine Chance gewesen. Ein Geschenk verdienen zudem auch die vielen Menschen, die durch Freiwilligenarbeit Staat und Privatwirtschaft entlasten. (Bild: Archiv)

Hanspeter Trütsch, Bundeshaus-Journalist SRF: Die Wünsche mögen mit Blick auf die Weltlage kleinkariert und zynisch erscheinen. Was not tut: endlich mehr Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und eine regionale Identität. Das Nein zum Klanghaus und das Nein zur Expo sind Ausdruck einer schmörzeligen Rappenspalter- und Schifflisticker-Mentalität. Will die Ostschweiz im Wettbewerb der Regionen eine Rolle spielen, braucht es «Leuchttürme». Olma und Bratwurst sind definitiv zu wenig. Positionieren wir die Ostschweiz als Marke: selbstbewusst, eigenständig, traditionell,kreativ, innovativ, lebens- und liebenswert. Meine Vision: An der Ostschweiz kommt man nicht vorbei. (Bild: Archiv)

Hanspeter Trütsch, Bundeshaus-Journalist SRF: Die Wünsche mögen mit Blick auf die Weltlage kleinkariert und zynisch erscheinen. Was not tut: endlich mehr Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und eine regionale Identität. Das Nein zum Klanghaus und das Nein zur Expo sind Ausdruck einer schmörzeligen Rappenspalter- und Schifflisticker-Mentalität. Will die Ostschweiz im Wettbewerb der Regionen eine Rolle spielen, braucht es «Leuchttürme». Olma und Bratwurst sind definitiv zu wenig. Positionieren wir die Ostschweiz als Marke: selbstbewusst, eigenständig, traditionell,kreativ, innovativ, lebens- und liebenswert. Meine Vision: An der Ostschweiz kommt man nicht vorbei. (Bild: Archiv)

Martin Zimmermann, Geschäftsführer WWF St.Gallen und Appenzell: Ich wünsche uns allen den Mut für eine «wildere» Ostschweiz. Vor allem mehr Akzeptanz für unsere heimischen Grossraubtiere Wolf, Luchs und Bär und einen für natürlichen Alpenrhein. Und das Geschenk: Ich schenke allen Politikerinnen und Politikern eine Naturbrille mit grünen Gläsern, die mithilft, die Anliegen der Natur besser zu erkennen und zu verstehen. (Bild: Archiv)

Martin Zimmermann, Geschäftsführer WWF St.Gallen und Appenzell: Ich wünsche uns allen den Mut für eine «wildere» Ostschweiz. Vor allem mehr Akzeptanz für unsere heimischen Grossraubtiere Wolf, Luchs und Bär und einen für natürlichen Alpenrhein. Und das Geschenk: Ich schenke allen Politikerinnen und Politikern eine Naturbrille mit grünen Gläsern, die mithilft, die Anliegen der Natur besser zu erkennen und zu verstehen. (Bild: Archiv)

Markus Bänziger, Gemeindepräsident Teufen: Ich wünsche den Ostschweizerinnen und Ostschweizern, dass sich möglichst viele Menschen für die Allgemeinheit in der Öffentlichkeit einsetzen – in Vereinen, Institutionen oder Ämtern. Und dass sich die Menschen in der Politik gemeinsam für hohe Werte und Ziele in Bildung, Kultur und Verkehr über die Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinaus zusammenschliessen und sich so für eine lebendige und zukunftsorientierte Ostschweiz engagieren. (Bild: Archiv)

Markus Bänziger, Gemeindepräsident Teufen: Ich wünsche den Ostschweizerinnen und Ostschweizern, dass sich möglichst viele Menschen für die Allgemeinheit in der Öffentlichkeit einsetzen – in Vereinen, Institutionen oder Ämtern. Und dass sich die Menschen in der Politik gemeinsam für hohe Werte und Ziele in Bildung, Kultur und Verkehr über die Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinaus zusammenschliessen und sich so für eine lebendige und zukunftsorientierte Ostschweiz engagieren. (Bild: Archiv)

Albert Baumann, CEO Micarna, Bazenheid: Die Ostschweiz kann auf eine Tradition in der Landwirtschaft und der Lebensmittelproduktion zurückblicken. Ich wünsche mir, dass diese Tradition weitergepflegt wird, dass Bewusstsein und Wertschätzung für die Arbeit der Menschen Bestand haben und dass wir nicht im Ausland Billigware einkaufen, sondern uns bewusst für Schweizer Qualitätsprodukte und für unsere regionalen Produzenten entscheiden. Eine der grössten Herausforderungen liegt darin, unsere Ostschweizer Werte über die Kantonsgrenzen hinaus zu pflegen. Genau das tun unsere Mitarbeitenden: mit ihrem täglichen Einsatz in den Betrieben, genauso wie mit ihrem ausserberuflichen Engagement bei Spezialanlässen oder Events des Sportclubs. Diese Identifikation und dieser Einsatz verdienen Anerkennung. (Bild: pd)

Albert Baumann, CEO Micarna, Bazenheid: Die Ostschweiz kann auf eine Tradition in der Landwirtschaft und der Lebensmittelproduktion zurückblicken. Ich wünsche mir, dass diese Tradition weitergepflegt wird, dass Bewusstsein und Wertschätzung für die Arbeit der Menschen Bestand haben und dass wir nicht im Ausland Billigware einkaufen, sondern uns bewusst für Schweizer Qualitätsprodukte und für unsere regionalen Produzenten entscheiden. Eine der grössten Herausforderungen liegt darin, unsere Ostschweizer Werte über die Kantonsgrenzen hinaus zu pflegen. Genau das tun unsere Mitarbeitenden: mit ihrem täglichen Einsatz in den Betrieben, genauso wie mit ihrem ausserberuflichen Engagement bei Spezialanlässen oder Events des Sportclubs. Diese Identifikation und dieser Einsatz verdienen Anerkennung. (Bild: pd)

Matthias Hüppi, SRF-Sportmoderator: Ich wünsche der Ostschweiz mehr von der trutzigen Bodenständigkeit des Säntis, vom weiten Horizont des Bodensees, vom feinen Charme der St.Galler Altstadtgassen, Standing Ovations für Musicalpremieren und Künstler auf den kleineren Bühnen, dem FC St. Gallen ein grosses Sauerstoffzelt für die Rückrunde und uns allen die Einsicht, dass die Region viel zu bieten hat und wir das ruhig weitersagen dürfen. Dani Ziegler würde ich eine von Stefan Heuss entwickelte Lachmaschine schenken; jetzt, wo er vom Joch der Herren Giaccobo/Müller befreit ist. (Bild: SF/Oscar Alessio)

Matthias Hüppi, SRF-Sportmoderator: Ich wünsche der Ostschweiz mehr von der trutzigen Bodenständigkeit des Säntis, vom weiten Horizont des Bodensees, vom feinen Charme der St.Galler Altstadtgassen, Standing Ovations für Musicalpremieren und Künstler auf den kleineren Bühnen, dem FC St. Gallen ein grosses Sauerstoffzelt für die Rückrunde und uns allen die Einsicht, dass die Region viel zu bieten hat und wir das ruhig weitersagen dürfen. Dani Ziegler würde ich eine von Stefan Heuss entwickelte Lachmaschine schenken; jetzt, wo er vom Joch der Herren Giaccobo/Müller befreit ist. (Bild: SF/Oscar Alessio)

Vreni Giger, Spitzenköchin, ehemals «Jägerhof» St.Gallen, heute Leiterin Sorell Hotel Rigiblick, Zürich: Nachdem ich in Zürich mit meiner neuen Aufgabe begonnen habe, bin ich schon etwas geplagt vom Heimweh. Wenn ich daher etwas weniger im Stau stehen würde oder die St.Galler Sonne etwas öfter sehen könnte, wäre das sehr schön. Aber das sind nur die kleinen Alltagswünsche, viel wichtiger wäre mir, dass schreckliche Ereignisse wie eben erst in Berlin geschehen – zur Weihnachtszeit und sonst auch – nicht mehr vorkommen. (Bild: Archiv)

Vreni Giger, Spitzenköchin, ehemals «Jägerhof» St.Gallen, heute Leiterin Sorell Hotel Rigiblick, Zürich: Nachdem ich in Zürich mit meiner neuen Aufgabe begonnen habe, bin ich schon etwas geplagt vom Heimweh. Wenn ich daher etwas weniger im Stau stehen würde oder die St.Galler Sonne etwas öfter sehen könnte, wäre das sehr schön. Aber das sind nur die kleinen Alltagswünsche, viel wichtiger wäre mir, dass schreckliche Ereignisse wie eben erst in Berlin geschehen – zur Weihnachtszeit und sonst auch – nicht mehr vorkommen. (Bild: Archiv)

Rolf Züllig, Gemeindepräsident Wildhaus-Alt St.Johann: Für die touristischen Leistungsträger in unserer Region wünsche ich mir ein ausgeprägtes Bewusstsein um die gegenseitige Abhängigkeit. Wir brauchen nicht nur starke Leader, sondern viele engagierte Mitspieler, die mit Respekt und Verantwortung gegenüber den Menschen und dem Lebensraum agieren. Den Gegnern der Klanghaus-Vorlage würde ich gerne ein herzberührendes und gänsehauterzeugendes Klang- und Naturerlebnis schenken. (Bild: pd)

Rolf Züllig, Gemeindepräsident Wildhaus-Alt St.Johann: Für die touristischen Leistungsträger in unserer Region wünsche ich mir ein ausgeprägtes Bewusstsein um die gegenseitige Abhängigkeit. Wir brauchen nicht nur starke Leader, sondern viele engagierte Mitspieler, die mit Respekt und Verantwortung gegenüber den Menschen und dem Lebensraum agieren. Den Gegnern der Klanghaus-Vorlage würde ich gerne ein herzberührendes und gänsehauterzeugendes Klang- und Naturerlebnis schenken. (Bild: pd)

Ivo Bischofberger, Ständeratspräsident: Von Herzen wünsche ich unserer Region, dass sie sich auch in Zukunft in selbstbewusster Eigenständigkeit präsentiert und geeignete Wege findet, ihre Interessen auch durchzusetzen. Anderseits aber hoffe und wünsche ich mir sehr, dass wir bei Problemen innerhalb der Region – vor allem auch im Bildungsbereich – zu allgemein verträglichen und umsichtigen Lösungen fähig sind. (Bild: Keystone)

Ivo Bischofberger, Ständeratspräsident: Von Herzen wünsche ich unserer Region, dass sie sich auch in Zukunft in selbstbewusster Eigenständigkeit präsentiert und geeignete Wege findet, ihre Interessen auch durchzusetzen. Anderseits aber hoffe und wünsche ich mir sehr, dass wir bei Problemen innerhalb der Region – vor allem auch im Bildungsbereich – zu allgemein verträglichen und umsichtigen Lösungen fähig sind. (Bild: Keystone)

Aldo Zäch, Inhaber Kinotheater Madlen, Heerbrugg Ich wünsche der Ostschweiz, dass wir gegenüber der restlichen Schweiz und dem nahen Ausland selbstbewusster auftreten. Dass den Menschen der Region bewusst wird, dass nicht immer der günstigere Weg beim Einkauf der beste ist und vermehrt dem einheimischen Gewerbe Beachtung geschenkt wird – sich gegenseitig unterstützen. Kultur verbindet die Menschen – wir haben eine vielfältige Kultur im Rheintal. Ich wünsche mir, dass wir den Mut haben, auch Unbekanntes zu entdecken. Mein Geschenk geht an Christa Köppel, Präsidentin der Rheintaler Kulturstiftung, da sie offen, zielstrebig und tatkräftig handelt – besonders im Namen der Region. (Bild: Urs Jaudas)

Aldo Zäch, Inhaber Kinotheater Madlen, Heerbrugg Ich wünsche der Ostschweiz, dass wir gegenüber der restlichen Schweiz und dem nahen Ausland selbstbewusster auftreten. Dass den Menschen der Region bewusst wird, dass nicht immer der günstigere Weg beim Einkauf der beste ist und vermehrt dem einheimischen Gewerbe Beachtung geschenkt wird – sich gegenseitig unterstützen. Kultur verbindet die Menschen – wir haben eine vielfältige Kultur im Rheintal. Ich wünsche mir, dass wir den Mut haben, auch Unbekanntes zu entdecken. Mein Geschenk geht an Christa Köppel, Präsidentin der Rheintaler Kulturstiftung, da sie offen, zielstrebig und tatkräftig handelt – besonders im Namen der Region. (Bild: Urs Jaudas)

Bettina Würth, Beiratsvorsitzende Würth-Gruppe und reichste Ostschweizerin: Ich wünsche uns allen für das kommende Jahr, dass wir verstehen: Die Grenzen dieser Welt sind nun endgültig durchlässig geworden. Niemand ist eine Insel, das ist zwar einfach gesagt, aber richtig, wenn alle Inseln vom gleichen Meer der Humanität, Toleranz und Gerechtigkeit umgeben sind. (Bild: Bejamin Manser)

Bettina Würth, Beiratsvorsitzende Würth-Gruppe und reichste Ostschweizerin: Ich wünsche uns allen für das kommende Jahr, dass wir verstehen: Die Grenzen dieser Welt sind nun endgültig durchlässig geworden. Niemand ist eine Insel, das ist zwar einfach gesagt, aber richtig, wenn alle Inseln vom gleichen Meer der Humanität, Toleranz und Gerechtigkeit umgeben sind. (Bild: Bejamin Manser)

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