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Bilanz der Bergbahnen: Dank Ostern etwas aufgeholt

Die Wintersaison in den Skigebieten neigt sich dem Ende entgegen. Heute und morgen Sonntag können Skifahrer aber nochmals die guten Pistenverhältnisse und das angekündigte sonnige Wetter geniessen. Dann ist in Wildhaus, am Pizol, in den Flumserbergen und in Malbun Schluss.
Hanspeter Thurnherr

Die Wintersaison in den Skigebieten neigt sich dem Ende entgegen. Heute und morgen Sonntag können Skifahrer aber nochmals die guten Pistenverhältnisse und das angekündigte sonnige Wetter geniessen. Dann ist in Wildhaus, am Pizol, in den Flumserbergen und in Malbun Schluss. Einzig am Chäserrugg dauert die Saison noch eine Woche länger – also bis zum 10. April, wie Urs Gantenbein, Geschäftsführer der Bergbahnen Wildhaus AG, sagt.

Am Pizol nimmt man die «ausgezeichneten Schnee- und Pistenverhältnisse» zum Anlass, den letzten Saisontag voll auszukosten. Bereits ab 7.30 Uhr laufen die Anlagen auf beiden Seiten des Berges. Die Gondelbahn in Bad Ragaz verlängert den Betrieb bis 18 Uhr, und im Rahmen des 11. internationalen Pizol-Riesenslaloms fährt in Wangs die Gondelbahn bis um 19 Uhr.

Frühe Ostern sind ein Vorteil

In allen vier Skigebieten ist der Betrieb an Ostern «recht gut» bis «erfreulich» gelaufen. «Dank frühen Datums, guter Schneeverhältnisse, Nachholbedarf und anständigem Wetter war es eine der besten Ostern, die ich erlebt habe», sagt Urs Gantenbein. Das helfe in der Gesamtbilanz. Frühe Ostern seien ohnehin für die Skigebiete vorteilhaft. Doch ein Saisonfazit will er erst nächste Wochen ziehen.

«Ostern war besser als im letzten Winter. Dadurch haben wir sicherlich etwas aufholen können. Aber über die Ostertage lassen sich natürlich nie so viele Leute mobilisieren wie zwischen Weihnachten und Neujahr», heisst es bei den Verantwortlichen der Bergbahnen Pizol AG. CEO Klaus Nussbaumer schätzt gemäss Mitteilung den Rückgang bei Umsatz und Ersteintritten gegenüber dem Vorjahr auf rund fünf Prozent. «Aber abgerechnet wird erst nach Saisonende.»

Malbun auf Vorjahresniveau

Gemäss Rainer Gassner, Geschäftsführer der Bergbahnen Malbun AG, war der Osterbetrieb «recht gut», vor allem, weil die Wetterprognosen nicht sonderlich aussichtsreich waren. Auch generell sei die Wintersaison nicht schlecht: «Wir hatten einen besseren Start als viele andere, auch weil Schulen aus Appenzell Kurse in Malbun abhielten. Wir werden wohl das Vorjahresergebnis erreichen», sagt Gassner.

Katja Rupf, Leiterin Marketing bei den Bergbahnen Flumserberg AG, spricht von starken Ostern. «Aber diese allein holen den Rückstand nicht auf», relativiert sie. Über Weihnachten habe man viel Lob erhalten. «Bei reduzierten Preisen betrieben wir aber einen hohen Aufwand.» Das Hauptproblem seien jedoch die Februarwochenenden ohne schönes Wetter gewesen. Insgesamt liege man umsatzmässig sieben Prozent hinter Vorjahr.

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