Bevölkerung wächst langsamer

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Demografie Das Bevölkerungswachstum der Schweiz verlangsamt sich. Im vergangenen Jahr nahm die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner noch um 0,7 Prozent zu. In der Ostschweiz hat der Kanton Thurgau das stärkste Wachstum: Hier legte die Bevölkerung um 1,1 Prozent zu. Appenzell Innerrhoden liegt mit 0,6 Prozent knapp unter dem Schweizer Durchschnitt. St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden kommen auf 0,4 Prozent.

Im Kanton St. Gallen hat sich das Wachstum fast halbiert – im Vorjahr waren es 0,7 Prozent gewesen. 2017 nahm die ständige Wohnbevölkerung um 2066 Personen zu. Ende Jahr hatte der Kanton 504 618 Einwohnerinnen und Einwohner. 54 der 77 Gemeinden sind gegenüber dem Vorjahr gewachsen, 23 Gemeinden verzeichnen einen leichten Bevölkerungsrückgang. Das stärkste prozentuale Wachstum weist die Gemeinde Benken auf (+3,4 Prozent), das stärkste absolute Wachstum die Gemeinde Eschenbach (+233 Personen). Umgekehrt erfuhr die Gemeinde Berg den grössten prozentualen Rückgang (–2,4 Prozent) und die Gemeinde Gaiserwald den grössten absoluten Rückgang (–69). Die Stadt St. Gallen hat 27 Einwohner mehr. (sda/red)