Betrugsvorwurf zurückgezogen

KREUZLINGEN. Die Krankenkasse Swica hatte dem Herz-Neuro-Zentrum in Kreuzlingen vorgeworfen, Medizinalprodukte zu überhöhten Preisen abgerechnet und Rabatte nicht weitergegeben zu haben. Nun lässt die Swica ihren Vorwurf fallen.

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KREUZLINGEN. Die Krankenkasse Swica hatte dem Herz-Neuro-Zentrum in Kreuzlingen vorgeworfen, Medizinalprodukte zu überhöhten Preisen abgerechnet und Rabatte nicht weitergegeben zu haben. Nun lässt die Swica ihren Vorwurf fallen. «Es konnten keine derartigen strafrechtlichen Verfehlungen festgestellt werden», teilte die Krankenkasse gemäss dem «Südkurier» mit. Weiter laufen hingegen die Untersuchungen sowohl der Thurgauer als auch der Konstanzer Staatsanwaltschaft. «Das Verfahren läuft immer noch, wir informieren erst ganz am Schluss», sagt dazu Stefan Haffter, Medienverantwortlicher der Staatsanwaltschaft Thurgau. Von der Swica sei man aber noch nicht offiziell informiert worden. Dies wird auch nicht passieren: «Wir sind nicht geschädigt», sagt Christina Wettstein, stellvertretende Mediensprecherin der Swica. Deshalb stehe die Krankenkasse auch nicht mit der Staatsanwaltschaft in Kontakt. Beim Herz-Neuro-Zentrum hat man den Schritt der Swica «mit Genugtuung» zur Kenntnis genommen, wie ein Sprecher sagt. (che)