Besuchsverbot in Ostschweizer Pflegeheimen könnte bald gelockert werden

Die strengen Besuchsverbote in Ostschweizer Alters- und Pflegeheimen könnten bald eine Lockerung erfahren.

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Aufgrund er Massnahmen gegen das Coronavirus dürfen Familien ihre Angehörigen in Pflege- oder Altersheimen derzeit nicht besuchen.

Aufgrund er Massnahmen gegen das Coronavirus dürfen Familien ihre Angehörigen in Pflege- oder Altersheimen derzeit nicht besuchen.

Bild: Andy Mueller / freshfocus

(ibi) Seit rund sechs Wochen gilt das Besuchs- und Kontaktverbot für Alters- und Pflegeheime. Da vor allem ältere Personen zur Risikogruppe des neuartigen Coronavirus gehören, soll so eine Ansteckung minimiert werden. Der Kanton Zürich hat nun Mitte der Woche angekündigt, das derzeit geltende Besuchsverbot in Alters- und Pflegeheimen lockern zu wollen. Diesem Entscheid schliessen sich nun mehrere Ostschweizer Kantone an, wie das «SRF» bekannt gab.

Sanfte Lockerung, aber kein Körperkontakt

So haben sich Schaffhausen, Appenzell Innerrhoden wie auch Ausserrhoden, Glarus und St.Gallen am Donnerstag zusammen mit Zürich auf eine Lockerung der Massnahmen ab 11. Mai geeinigt. Es soll eine sanfte Lockerung sein, bestätigt Heidi Hanselmann, St.Galler Regierungspräsidentin und Präsidentin der Schweizer Gesundheitsdirektorenkonferenz GDK, gegenüber dem SRF-Konsumentenmagazin «Espresso».

Gleichwohl sollen gefährdete Personen weiter geschützt werden. Konkret heisse dies, Umarmungen und Körperkontakt soll auch weiterhin nicht möglich sein. Was diese angekündigte Lockerung für Altersresidenzen bedeutet, ist allerdings noch unklar. Was der Verband für Betagten und Pflegeheime St.Gallen davon hält ist noch unklar. Für eine Stellungnahme war dieser nicht zu erreichen.