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Besucher erhalten Tablets für erweiterte Realität

Marcel Elsener
Rhesi-Visualisierung auf dem Tablet in Händen eines Besuchers. (Bild: Canonica)

Rhesi-Visualisierung auf dem Tablet in Händen eines Besuchers. (Bild: Canonica)

Die Öffentlichkeit muss sich noch einige Monate gedulden, doch ab Juni könnte die Modellversuchshalle unweit des Dornbirner Naturmuseums Inatura zum temporären Publikumshit werden. Was am Eröffnungstag bereits Wasserbauer, Politiker und Medienleute begeisterte, dürfte erst recht die digitalaffine Öffentlichkeit im «Chancental» beidseits des Rheins entzücken: sprich der heimliche Star des Modells ist ein Tablet, mit dem Besucherinnen und Besucher den nachgebauten Abschnitt des Rheins unter Anwendung der sogenannten Augmented Reality durchwandern können.

Vier Tablets stehen zur Verfügung, auf deren Kameras der Betrachtungsausschnitt jeweils genau durch das fotorealistische Bild des Rheintals ergänzt wird. Ausserdem kann das Bild des Ist-Zustands durch ein Bild des künftigen Rhesi-Ausbaus ausgetauscht werden.

Verbindung mit der realen Welt

Das Angebot wurde von UCT Research, dem interdisziplinären Forschungszentrum für nutzerzentrierte Technologien an der Fachhochschule Vorarlberg, für die Internationale Rheinregulierung entwickelt. Die Augmented Reality (erweiterte Realität) erlaubt eine Vorstellung davon, wie eine vertraute Umgebung aussieht, wenn man darin neue Objekte platziert. Diese Visualisierung hilft in diversen Gestaltungsfeldern wie eben der Landschaftsgestaltung. Laut Erklärung des Forschungszentrums wird ein Luftbild, das ausschnittweise die Erdoberfläche samt allen Objekten (Bauten, Strassen, Bewuchs, Gewässer usw.) darstellt, auf ein digitales Geländemodell gelegt.

Das Tablet mit integrierter Kamera auf der Rückseite zeichnet fortlaufend die Umgebung auf und stellt das Bild verzögerungsfrei auf dem Bildschirm dar. Dadurch entsteht der Eindruck, dass man durch das Gerät hindurch schauen kann. Das Tablet baut durch Bildanalyse und Bewegungssensoren ein internes Modell von der Umgebung auf. Sobald in der Halle ein Referenzpunkt – etwa eine Infotafel – erkannt wird, schafft es eine Verbindung mit der realen Welt. Mitglieder von Behörden und Vereinen werden nach und nach erfahren, wie ihre Umgebung in Zukunft aussehen wird. Die Türöffnung für die Bevölkerung ist am Samstag, 15. Juni. Sodann werden Führungen, Veranstaltungen und besondere Tage für die Öffentlichkeit angeboten; es wird aber keine fixen Öffnungszeiten geben.

Informationen und Termine für die Öffentlichkeit ab Mai via www.rhesi.org

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