Besuch von der Freundin

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Stefan Küng: «Mich überrascht, wie schnell sich an der Tour die Fluchtgruppen finden.» (Bild: Yoan Valat/EPA)

Stefan Küng: «Mich überrascht, wie schnell sich an der Tour die Fluchtgruppen finden.» (Bild: Yoan Valat/EPA)

Die Fahrer sind müde und ausgelaugt, der Ruhetag an der Tour de France vom Montag kommt genau zur richtigen Zeit. «Die letzten zwei Etappen waren brutal hart», sagt der 23-jährige Stefan Küng aus Wilen im Thurgau gegenüber «Blick». Küng fährt zum ersten Mal an der Tour de France mit. Am Ruhetag kann er mit seiner Freundin Céline, die ihn besucht, durch Bergerac flanieren. Allerdings erst nach dem Mittagessen, an dem Küng nur leicht isst – keine 800 Kalorien wie bei den schweren Etappen. Davor hat er noch andere Aufgaben zu erledigen. Nach dem Frühstück steigt er aufs Velo und trainiert. Nach einem Spaziergang geht es weiter. Eine Stunde in der Physiotherapie, eine Stunde Massage, Nachtessen um 19.30 Uhr. Dann vertritt sich Küng die Beine, liest einen Krimi und spätestens um 23 Uhr löscht er das Licht, damit er für das kommende Rennen fit ist. (mus)