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BERGUNFALL: Tod am Säntis

Am Donnerstag sind am Gasthaushang unterhalb des Alten Säntis zwei ­Alpinisten abgestürzt. Ein 77-jähriger Bündner überlebte den Sturz nicht.
Joel Mähne

Joel Mähne

joel.maehne@tagblatt.ch

Eine Skitourengruppe – bestehend aus erfahrenen Tourenskifahrern, die meisten davon Senioren – wollte am Donnerstagvormittag vom Säntisgipfel über die Meglis­alp und den Rotsteinpass ins Toggenburg fahren. Doch schon kurz nach dem Start auf 2500 Metern über Meer ereignete sich das Unglück: Unterhalb der Galerie zum Berggasthaus Alter Säntis stürzte ein Tourenskifahrer, rutschte ab und brachte einen vier Meter ­weiter unten stehenden Kollegen zu Fall. In der Folge rutschten die beiden Alpinisten etwa 160 bis 200 Meter den Gasthaushang ­hinunter. Der Südsüdosthang unterhalb des Säntisgipfels ist ­extrem steil, er weist eine Neigung zwischen 36 und 38 Grad auf.

Da die Rega wegen des Nebels im Tal nicht starten konnte, musste die Alpine Rettung zuerst mit der Luftseilbahn auf den ­Säntis fahren und danach zu Fuss zur Unfallstelle absteigen. Dort trafen die Bergretter und ein Rega-Arzt auf eine schwerverletzte Person. Rund 30 bis 40 Meter unterhalb dieser Stelle lag der zweite abgestürzte Mann. Er konnte nur noch tot geborgen werden.

Unfallursache noch unklar

Beide Verunglückten mussten in einer aufwendigen Rettungs­aktion mittels Rettungsschlitten und Motorwinde zur Bergstation der Luftseilbahn transportiert werden. Von dort wurden beide auf die Schwägalp gebracht. Der Schwerverletzte wurde anschliessend in ein Zentrumsspital überführt. Bei dem Mann handelt es sich laut Paul Broger von der ­Innerrhoder Polizei um einen 73-Jährigen aus dem Kanton ­Zürich. Sein tödlich verunglückter Kollege stammte aus dem Kanton Graubünden und war 77-jährig.

Die anderen Tourenskifahrer der Gruppe fuhren mit der Seilbahn ins Tal und wurden dort von einem Care-Team betreut. Zur Unfallursache konnte die Polizei noch keine Auskünfte geben; die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

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