Bergrennen in Hemberg mit hohem Verlust

HEMBERG. Der Verein Bergrennen Hemberg kämpft ums finanzielle Überleben. Dies nachdem die diesjährige Rechnung des Grossanlasses vom 21. und 22. September mit einem Verlust von 50 000 bis 70 000 Franken abschliesst.

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HEMBERG. Der Verein Bergrennen Hemberg kämpft ums finanzielle Überleben. Dies nachdem die diesjährige Rechnung des Grossanlasses vom 21. und 22. September mit einem Verlust von 50 000 bis 70 000 Franken abschliesst. Als Grund für diesen Fehlbetrag nennt OK-Präsident Christian Schmid den Einbruch bei den Zuschauerzahlen. Während bei der Erstausgabe zwischen 12 000 und 14 000 Zuschauer den Weg ins Toggenburg fanden, waren es dieses Jahr an beiden Tagen zusammengerechnet noch 7000.

Die Organisatoren haben bereits verschiedene Massnahmen in die Wege geleitet, um die Finanzen wieder ins Lot zu bringen. So soll eine Spendenaktion die dringend benötigten finanziellen Mittel in die Kasse bringen. Zudem sind einige Lieferanten den Veranstaltern entgegengekommen. «Wir werden alle offenen Forderungen begleichen», sagt Christian Schmid. Ob das traditionelle Bergrennen Hemberg 2014 eine Fortsetzung findet, ist noch offen. Erst wenn das Defizit gedeckt ist, die kantonale Bewilligung vorliegt und die Finanzierung für eine nächste Ausgabe steht, soll der Entscheid gefällt werden. (cal)