Bergbahnen Wildhaus steigern den Gewinn

Ein schneereicher Winter und lange Schönwetterphasen im vergangenen Sommer und Herbst bescheren den Bergbahnen Wildhaus gute Finanzzahlen: Der Reingewinn hat sich mehr als verdoppelt.

Adrian Vögele
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(Bild: Urs Bucher)

(Bild: Urs Bucher)

Es geht aufwärts: Die Bergbahnen Wildhaus blicken auf ein finanziell erfreuliches Jahr zurück: Die Bilanz sei «kerngesund», heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens. Das Betriebsergebnis nahm um 7,1 Prozent zu und liegt bei 1,11 Millionen. Den Reingewinn haben die Bergbahnen mehr als verdoppelt: Er beträgt 249'000 Franken – eine Steigerung von 132 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtumsatz beträgt 6,91 Millionen Franken.

Viel zu diesem Resultat beigetragen haben die «rekordverdächtigen Schneemengen» und die lange Schönwetterphase im Februar. Die Auslastung während der Hauptferienzeit diesen Winter war hoch. 149'000 Ersteintritte haben die Bergbahnen verbucht, das sind 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei war der Start in die Wintersaison harzig – wegen des Weihnachtstauwetters und der Stürme zu Jahresbeginn.

«Faktisch schuldenfrei»

Auch mit dem Sommergeschäft sind die Bergbahnen zufrieden: In den Sommer- und Herbstferien waren Schönwettertage die Regel, was viele Besucherinnen und Besucher in die Berge lockte. Die angestrebte Umsatzgrenze von einer Million Franken habe man knapp erreicht, heisst es im Communiqué. Der Ertrag aus dem Transportbetrieb im Sommer nahm um 9 Prozent zu, ebenso stiegen die Umsätze in der Gastronomie. Zur Belebung des Sommergeschäfts hätten viele Veranstaltungen und eine verstärkte Verkaufsförderung beigetragen.

Die Bergbahnen hatten Ende Mai 4,13 Millionen Franken flüssige Mittel, fast eine Viertelmillion mehr als im Vorjahr. Das Fremdkapital reduzierte sich auf 2,48 Millionen. Das Unternehmen sei damit faktisch schuldenfrei und verfüge über eine ausgezeichnete Reserve «im weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld», heisst es in der Mitteilung. Der Zeitpunkt sei gut für die geplanten Investitionen im Rahmen des Projekts «Wildhaus 2.0».