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Leuthard-Nachfolge: St.Galler Regierungsrat Beni Würth will «gründlich analysieren», ob er antritt

Als mögliche Nachfolger für Doris Leuthard kursieren verschiedene Ostschweizer Namen. Der St.Galler Regierungsrat Beni Würth lässt sich noch nicht in die Karten blicken. Bauernpräsident Markus Ritter schliesst eine Kandidatur aus.
Adrian Vögele, Bern
Der St.Galler Regierungsrat Beni Würth. (Bild: Ralph Ribi)

Der St.Galler Regierungsrat Beni Würth. (Bild: Ralph Ribi)

Steigt er nun ins Rennen um den CVP-Bundesratssitz? Der St.Galler Regierungsrat Beni Würth äussert sich am Tag von Doris Leuthards Rücktrittsankündigung zurückhaltend. «Die Frage einer Kandidatur werde ich nun mit meiner Partei und meinem Umfeld gründlich analysieren und zum gegebenen Zeitpunkt einen Entscheid fällen.» Zu Fragen im Zusammenhang mit einer möglichen Kandidatur von FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter nimmt Würth keine Stellung. Den Rücktritt von Doris Leuthard nehme er «mit Bedauern» zur Kenntnis, so Würth. Weiter hält er fest:

«Ich habe gerne und gut mit ihr zusammen gearbeitet. Sie hat hervorragende Arbeit für unser Land geleistet.»

Daniel Fässler (Bild: Keystone)

Daniel Fässler (Bild: Keystone)

Nebst Würth kursieren die Namen weiterer Ostschweizer CVP-Politiker als mögliche Kandidaten für den Bundesrat. Der Innerrhoder Landammann und Nationalrat Daniel Fässler sagt auf die Frage, ob ihn die Nachfolge von Doris Leuthard interessieren würde: «Es ist grundsätzlich eine spannende Aufgabe.» Nach gut zehn Jahren als Präsident beziehungsweise Vizepräsident der Innerrhoder Kantonsregierung wisse er, was es heisse, einem solchen Gremium vorzustehen. Aber ob die Bundesratskandidatur für ihn ein Thema sei, «darüber muss ich noch nachdenken».

Brigitte Häberli. (Bild: Keystone)

Brigitte Häberli. (Bild: Keystone)

Die Thurgauer Ständerätin Brigitte Häberli-Koller wird von verschiedenen Medien als mögliche Kandidatin gehandelt. Sie werde sich das nun genau überlegen und mit der Familie reden, sagt sie gegenüber dem «Blick». «Im Moment tendiere ich eher dazu, dass ich nicht zur Verfügung stehen werde.» Aber sie wolle es noch offen lassen.

Markus Ritter (Bild. Keystone)

Markus Ritter (Bild. Keystone)

Zu den einflussreichsten Ostschweizer Politikern im Bundeshaus gehört der St.Galler CVP-Nationalrat und Bauernpräsident Markus Ritter. Er selber werde jedoch nicht für den Bundesrat kandidieren, sagt er: "Ich will das nicht. Ich bin zufrieden in meiner jetzigen Position." Es sei aber wichtig, dass die Ostschweiz starke Persönlichkeiten für Schneider-Ammanns und Leuthards Nachfolge präsentieren könne. Dazu zählt Ritter sowohl Karin Keller-Sutter als auch Beni Würth. Was sagt er zur Vermutung, dass es für die Ostschweiz am Ende kontraproduktiv sein könnte, wenn beide in den Bundesrat wollen? "Es kann auch umgekehrt laufen - die Ostschweiz könnte es noch bereuen, wenn sie nur eine Person hat, die zur Verfügung steht. Vielleicht geht sie dann am Ende leer aus, und die beiden freien Bundesratssitze gehen an andere Regionen."

Carmen Haag (Bild: Donato Caspari)

Carmen Haag (Bild: Donato Caspari)

Ebenfalls nicht für den Bundesrat kandidieren will die Thurgauer CVP-Regierungsrätin Carmen Haag: Sie stelle sich nicht zur Verfügung, sagt sie gegenüber "Radio Top". "Ich habe Freude an der Arbeit, die ich jetzt mache." Sie wünsche sich aber eine Ostschweizer Bundesrätin.

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