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Beni Würth in den Ständerat gewählt +++ Die Bilder der Freude +++ Das erste Interview +++ Die Wahl-Analyse

Die Sensation beim zweiten Wahlgang der Ersatzwahlen für den St.Galler Ständerat bleibt aus. Benedikt Würth erhält die meisten Stimmen und gewinnt die Wahl. Damit tritt der CVP-Mann die Nachfolge von Karin Keller-Sutter (FDP) an.
Alexandra Pavlovic
Beni Würth mit seiner Ehefrau Susanne. (Bild: Michel Canonica)Beni Würth mit seiner Ehefrau Susanne. (Bild: Michel Canonica)
Im Zentrum des medialen Interesses: Benedikt Würth. Bild: Michel CanonicaIm Zentrum des medialen Interesses: Benedikt Würth. Bild: Michel Canonica
Ständerat Beni Würth mit Susanne Vincenz-Stauffacher und Paul Rechsteiner. (links) Bild: Michel CanonicaStänderat Beni Würth mit Susanne Vincenz-Stauffacher und Paul Rechsteiner. (links) Bild: Michel Canonica
Beni Würth mit Tochter Francesca. Bild: Michel CanonicaBeni Würth mit Tochter Francesca. Bild: Michel Canonica
Beni Würth mit Susanne Vincenz-Stauffacher, Mike Egger (ganz links) und Paul Rechsteiner. Bild: Michel CanonicaBeni Würth mit Susanne Vincenz-Stauffacher, Mike Egger (ganz links) und Paul Rechsteiner. Bild: Michel Canonica
Susanne Vincenz-Stauffacher mit Stadtpräsident Thomas Scheitlin. Bild: Michel CanonicaSusanne Vincenz-Stauffacher mit Stadtpräsident Thomas Scheitlin. Bild: Michel Canonica
Stadtpräsident Thomas Scheitlin. Bild: Michel CanonicaStadtpräsident Thomas Scheitlin. Bild: Michel Canonica
Beni Würth mit Mike Egger von der SVP. Bild: Michel CanonicaBeni Würth mit Mike Egger von der SVP. Bild: Michel Canonica
Der neu gewählte Ständerat Beni Würth mit Paul Rechsteiner von der SP. Bild:Michel CanonicaDer neu gewählte Ständerat Beni Würth mit Paul Rechsteiner von der SP. Bild:Michel Canonica
Der neu gewählte Ständerat Beni Würth. Bild Michel CanonicaDer neu gewählte Ständerat Beni Würth. Bild Michel Canonica

Ständerat, 2. Wahlgang im Pfalzkeller in St.Gallen. Bild: Michel CanonicaStänderat, 2. Wahlgang im Pfalzkeller in St.Gallen. Bild: Michel Canonica
Die unterlegene Ständeratskandidatin Susanne Vincenz-Stauffacher. Bild:Michel Canonica Die unterlegene Ständeratskandidatin Susanne Vincenz-Stauffacher. Bild:Michel Canonica
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So feiert Beni Würth seinen Sieg im Pfalzkeller

  • CVP-Kandidat Benedikt Würth ist neuer St.Galler Ständerat. Würth erhielt 50'669 Stimmen.
  • Auf dem 2. Platz liegt Suzanne Vincenz-Stauffacher. Sie erhielt 36'550 Stimmen. Mike Egger bekommt 27'146 Stimmen, der parteilose Andreas Graf 8113 Stimmen.
  • Die Wahlbeteiligung der St.Galler Bevölkerung lag bei 39.64 Prozent. 125’116 Wahlzettel wurden abgegeben.

Ständerats-Ersatzwahlen, 2. Wahlgang

gewählt
Benedikt Würth
CVP
50 669
Verfügbare Sitze: 1
Susanne Vincenz-Stauffacher
FDP
36 550
Mike Egger
SVP
27 146
Andreas Graf
parteilos
8 113

Wer sich eine politische Überraschung bei den heutigen Ersatzwahlen um den freien St.Galler Ständeratssitz erhofft hat, wurde enttäuscht. CVP-Kandidat Benedikt Würth ging als Favorit ins Rennen und entschied die Wahl schliesslich für sich. FDP-Frau Susanne Vincenz-Stauffacher belegte mit 36’550 Stimmen den zweiten Platz. SVP-Mann Mike Egger ergatterte sich mit 27’146 Stimmen schliesslich Platz 3. Der parteilose Andreas Graf erhält die wenigsten Stimmen. Lediglich 8113 Personen wählten ihn.

Die Wahlbeteiligung der St.Galler Bevölkerung war auch im zweiten Wahlgang nicht sehr hoch. Von 315’650 Wahlberechtigten gaben lediglich 125’116 ihren Wahlzettel ab. Das macht eine Wahlbeteiligung von 39,64 Prozent aus.

Das Interview mit dem Sieger

In einer Mitteilung lobt die CVP den Sieg von Würth. Man danke der Stimmbevölkerung für diesen klaren Vertrauensbeweis. «Die Freude ist gross, dass die Stimmenden – weit über die Parteigrenzen hinaus – überzeugt werden konnten», heisst es. Mit Benedikt Würth schicke der Kanton St.Gallen einen Standesvertreter nach Bern, der den Kanton ausnehmend gut kenne und ihn wirksam in der Bundespolitik vertreten werde. Bereits im Juni in der Sommersession wird der St.Galler vereidigt.

Benedikt Würth bereits früh an der Spitze

Dass CVP-Mann Würth die Wahl für sich entscheiden würde, war bereits nach dem dritten Zwischenresultat deutlich. Bei der Auszählung von 62 von 77 Gemeinden erhielt Würth 28'989 Stimmen und war damit an der Spitze. Susanne Vincenz-Stauffacher bekam 21'010 und Mike Egger 18'577.

Obwohl Vincenz-Stauffacher den Sieg verpasst hat, ist sie dennoch glücklich: «Es hat sich ausgezahlt, dass ich nahe bei den Leuten war.» Die dadurch gewonnene Bekanntheit im ganzen Kanton nehme sie gerne mit in den Nationalratswahlkampf, so die FDP-Frau.

Und auch Mike Egger ist trotz Niederlage sichtlich gut gelaunt. Man habe einen guten und engagierten Wahlkampf betrieben. «Wir konnten uns nochmals etwas verbessern. Und mit wenig Mittel haben wir ein gutes Resultat erzielt.» Auf die Frage, ob er sich mehr erhofft hatte, sagt Egger: «Wir sind in dem Rahmen, in welchem wir uns das etwa vorgestellt haben. Was wir mit 10'000 Franken in beiden Wahlgängen erreicht haben, ist doch sehr erfreulich.»

Die Verkündung des Endresultats

Die Interviews der Kandidaten zum Nachlesen:

Die Interviews wurden vor dem ersten Wahlgang geführt.

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