Bei Kontrolle wegen Corona-Richtlinien: Mann hustet St.Galler Polizisten absichtlich an – Polizei stellt Strafantrag 

Zwischen Dienstag- und Mittwochmorgen ist die Kantonspolizei St.Gallen 19 Mal wegen des Coronavirus ausgerückt. Sie löste Treffen mit mehr als fünf Personen auf. Bei einer Kontrolle hustete ein Mann die Polizisten mit Absicht an, diese werden Strafantrag stellen.

Hören
Drucken
Teilen
Von Dienstag- bis Mittwochmorgen rückte die Kapo St.Gallen zu 19 Einsätzen im Zusammenhang mit dem Coronavirus aus.

Von Dienstag- bis Mittwochmorgen rückte die Kapo St.Gallen zu 19 Einsätzen im Zusammenhang mit dem Coronavirus aus. 

Bild: Kapo SG

(pd/evw) In der Zeit zwischen Dienstag- und Mittwochmorgen musste sich die Kantonspolizei St.Gallen mit 19 Einsätzen im Bezug zum Coronavirus befassen. Laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen rückten die Patrouillen am meisten aus, um Meldungen bezüglich allfälliger Menschenansammlungen nachzugehen.

«In den wenigsten Fällen konnten jedoch tatsächlich mehr als fünf Leute angetroffen werden. In Fällen mit mehr als fünf Personen wurden die Treffen aufgelöst», heisst es. In einem Fall von sechs Uneinsichtigen habe die Polizei Ordnungsbussen ausgestellt.

Mann hustet Polizisten mit Absicht an

Weiter gingen mehrere Meldungen bezüglich Kontrollen von Betrieben ein. Diese hielten gemäss Kantonspolizei teilweise die Regeln nicht ein. Die Polizei habe die Geschäftsbetreiber ermahnt, die Bestimmungen durchzusetzen. In einem Fall wird eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen erstattet. Und: 

«In einem anderen Fall drohte ein Mann den Polizisten und hustete sie absichtlich und aus kurzer Distanz mehrmals an. Die betroffenen Mitarbeitenden werden Strafantrag stellen.»

Zudem kam es gemäss Communiqué zu einem Einbruchdiebstahl sowie sieben Interventionen im zwischenmenschlichen Bereich.

Mehr zum Thema