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Behinderte werden selbständiger

ST. GALLEN. Der Behindertenverband OVWB mit Wohn- und Arbeitsangeboten für Körperbehinderte und Personen mit Hirnverletzung richtet sich neu aus. Dies im Einklang mit der UNO-Behindertenkonvention und der Angebotsplanung des Kantons St. Gallen.

ST. GALLEN. Der Behindertenverband OVWB mit Wohn- und Arbeitsangeboten für Körperbehinderte und Personen mit Hirnverletzung richtet sich neu aus. Dies im Einklang mit der UNO-Behindertenkonvention und der Angebotsplanung des Kantons St. Gallen.

Der OVWB testet ab 2017 mit vier externen, begleiteten Wohnplätzen dezentrale Wohnformen (Heim ohne Betten) und will gemäss Jahresbericht 2014 das Angebot Begleitetes Arbeiten im ersten Arbeitsmarkt ausbauen, statt auf eigene Werkstätten zu setzen. Der OVWB hat seit seiner Gründung 1986 Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten für schwer Körperbehinderte aufgebaut, später dann auch für Hirnverletzte. Für sie betreibt die Organisation seit 2005 das Haus Selun als erste Rehabilitation. Bereits 20 beziehungsweise 15 Jahre bestehen das Imbode- und das Quimby Huus.

Am Leben teilhaben

Für OVWB-Geschäftsleiter Peter Hüberli stimmen die neuen Ziele «überein mit der UNO-Behindertenkonvention». Sie habe in erster Linie den Zweck, «den vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten durch alle Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten». Im Zentrum stünden auch die Achtung der Menschenwürde und seiner individuellen Autonomie.

Die Betroffenen sollen in jeder Hinsicht am gesellschaftlichen und politischen Leben teilnehmen können: bei der Arbeit, beim Wohnen, bei der Freizeitgestaltung sowie hinsichtlich Partnerschaft und Sexualität.

Normalität ist Massstab

«Normalität ist der Massstab», sagt Hüberli. «Die Bedürfnisse der Menschen mit einer Behinderung orientieren sich an denen einer gleichaltrigen Person ohne Handicap.» (red.)

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