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Bazenheid ist auch betroffen: Micarna versendet Lohnbriefe an falsche Personen

Angestellte des Fleischverarbeiters Micarna haben Lohnblätter von Kollegen erhalten. Auch der Standort in Bazenheid ist betroffen.
Dinah Hauser
Micarna will sich nicht dazu äussern, ob auch Ostschweizer Standorte vom Versandfehler betroffen sind. (Bild: Mareycke Frehner)

Micarna will sich nicht dazu äussern, ob auch Ostschweizer Standorte vom Versandfehler betroffen sind. (Bild: Mareycke Frehner)

Bei der Versendung der Lohnbriefe ist der Migros-Tochter Micarna ein Fehler unterlaufen: Mehrere Mitarbeiter des Micarna-Standorts in Courtepin FR haben zusätzlich zu ihrem eigenen Lohnblatt auch dasjenige eines Kollegen erhalten, wie «20 Minuten» berichtet. Einige Angestellte hätten hingegen gar keinen Lohnbrief bekommen. «Ich hatte aufgrund des Durcheinanders Einsicht in das Lohnblatt eines Kollegen und habe gesehen, dass er mehr verdient – obwohl er gleich lang bei Micarna arbeitet wie ich», wird ein Angestellter anonym zitiert.

Keine Aussage zu Ostschweizer Standorten

Bei den Problemen handelte es sich um «einen technischen Vorfall bei der maschinellen Verpackung einzelner Lohnbriefe», sagt Deborah Rutz, Mediensprecherin des Fleischverarbeiters.

Nach aktuellem Wissensstand seien weniger als 150 der 3000 Mitarbeitenden betroffen. Das Problem sei aber nicht in der gesamten Unternehmensgruppe aufgetreten, lediglich drei Unternehmen seien betroffen. Laut Rutz gehört dazu auch die Micarna SA.

«Bei der Micarna SA sind nach aktuellen Erkenntnisse Mitarbeitenden von unterschiedlichsten Produktionsstandorten betroffen, unter anderem Bazenheid.»

Zudem seien die Abklärungen zum Vorfall noch nicht vollumfänglich abgeschlossen.

Die meisten der Betroffenen konnten laut Rutz bereits kontaktiert werden. Eine Krise wie der Bericht von «20 Minuten» vermuten lasse, sei es aber nicht.

«Unsere ersten Rückmeldungen decken sich nicht mit den Aussagen des anonymen Mitarbeiters.»

Die Mehrheit der Mitarbeitenden habe verständnisvoll reagiert und die falsch zugestellten Lohnausweise der Personalabteilung übergeben. Zudem seien die Mitarbeitenden gebeten worden, die Angaben im Sinne der Fairness gegenüber den betroffenen Mitarbeitenden vertraulich zu behandeln.

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