BAUER, LEDIG, SUCHT: Sepp: «Was, du hast so viele Kleider?»

Der 59-jährige Sepp aus Benken hat bei «Bauer, ledig, sucht…» in Heidi seine Traumfrau gefunden. Bisher verlief die Hofwoche recht romantisch. In Folge sieben schockt ihn aber seine Liebste – mit einem Auto voll Kleider.

Maria Kobler-Wyer
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Sepp schaut geschockt in den Heidis Kofferraum: Er ist voller Kleider. (Bild: Screenshot: 3plus)

Sepp schaut geschockt in den Heidis Kofferraum: Er ist voller Kleider. (Bild: Screenshot: 3plus)

Heidi lebt seit ein paar Tagen auf dem Pferdehof, obwohl sie Angst hat vor diesen Tieren. Die Liebe zu Bauer Sepp scheint sie aber zu beflügeln. In Folge sieben lässt sie sich von den Angestellten Julia und Nathalie dazu bringen, erstmals auf ein Pferd zu steigen. «Es braucht schon etwas Überwindung», sagt die Solothurnerin. Nathalie ermuntert sie jedoch mit den Worten: «Sepp würde sich sicher sehr freuen.»


Heidi auf dem Pferd
Schliesslich nimmt Heidi allen Mut zusammen. «Ich riskiere es. Dann kann ich wenigstens sagen, dass ich es versucht habe», sagt sie und setzt sich den Helm auf. Und Nathalie meint zu Heidis Premiere: «Sie hat beim Aufsteigen gezittert, sich aber sehr bemüht.» Als Sepp herannaht, scheint sich für Heidi die Mühe sowieso gelohnt zu haben. «Heidi, du bist auf einem Ross?», ruft der 59-Jährige ganz begeistert. «Du reitest ja besser als ich.»

Sepps Massageangebot
Allerdings gesteht er, dass er ein bisschen Angst hatte um seine Liebste. «Ich habe gedacht, wenn das nur gut geht.» Er ermahnt sie: «Pass auf, gell!» Sie antwortet: «Ich gebe mir Mühe. Zudem habe ich zwei super Begleiterinnen.» Der Ostschweizer schaut zu, wie Heidi ihre weiteren Runden dreht auf dem Pferd. Das macht die 56-Jährige unsicher. Sie will schliesslich auf dem Hof bleiben. «Wenn ich mir jetzt die Blösse gegeben hätte, vom Pferd zu fallen, wäre es schwierig geworfen», sagt sie. Ihre Sorgen waren umsonst: Unversehrt steigt die Blondine vom Pferd. «Es hat Spass gemacht», sagt die erleichterte Hofdame. «Und mein ‚Füdli’ tut gar nicht weh.» «Sonst massiere ich es dann heute Abend», meint Sepp.

Auto voll Kleider
Heidi hat also ihre Angst überwunden und ist erstmals auf ein Pferd gestiegen. Sie belohnt sich deshalb mit einem Teil-Einzug beim Witwer aus Benken. Mit einem vollbepackten Auto kehrt die Solothurnerin aus ihrer Heimat zurück. Als sie den Kofferraum öffnet, staunt ihr Liebster über die vielen Kleider. «So viel Platz habe ich doch gar nicht.» Heidi meint lächelnd: «Du kannst ja anbauen.» Der Bauer sagt: «Als ich Heidi vorfahren sah, dachte ich, dass sie ein Möbel mitgebracht hat. Sie sagte, ich habe mal ein paar Kleider mitgebracht.»

Hofdame schockt Bauer
Sepp kann fast nicht glauben, wie viele Kleider in Heidis Auto verstaut sind. «Die hat ja Kleider für eine ganze Familie mitgebracht.» Heidi klärt ihn auf: «Ich brauche Kleider für wärmere und kältere Tage.» «Jetzt wo der Winter kommt, meinst du?», will er wissen. «Die Winterkleider habe ich noch zu Hause», entgegnet sie. «Was? Jesses», sagt Sepp ganz entsetzt. Da taucht plötzlich Co-Moderatorin Christa Rigozzi Marchese auf und fragt: «Verreist ihr in die Ferien?» Heidi erklärt: «Ich brachte Kleider, damit ich eine Auswahl habe.» «Ah schön», sagt Christa und fragt Sepp: «Und wie fühlst du dich?» «Gestresst, mit so vielen Kleidern.»

«Bleibst du für immer?»
Während Sepp den Koffer und die weiteren Kleider ins Haus bringt, setzt sich Christa auf die Bank vor dem Haus. Heidi serviert Erdbeeren mit Rahm. «Du fühlst dich schon wie zu Hause», stellt Christa fest. «Schon ein bisschen», sagt die zweifache Mutter lächelnd. «Ich glaube, Sepp geniesst es.» Die ehemalige Miss Schweiz nimmt es wunder, was Heidi am Bauern am besten gefällt. «Seine Herzlichkeit, seine Wärme und seine Ruhe», schwärmt die Solothurnerin. «Es scheint, dass es ernst ist mit euch beiden», sagt Christa. «Bleibst du für immer?» «Früher oder später wird es schon so sein, dass ich hierbleibe», meint die passionierte Köchin.

«Du bist ein Macho»
Heidi war mit ihrer Kleider-Aktion provokativ. «Ich wollte die Reaktion von Sepp sehen», begründet sie, «ob er nachgibt oder es einen Kampf gibt um den Platz im Kleiderschrank.» Christa tadelt den Bauern: «Du bist schon ein Macho. Du hast keinen Platz gemacht.» Sepp verteidigt sich: «Ich hätte nicht gedacht, dass sie mit so vielen Kleidern ankommt.» Die beiden Frauen misten den Schrank aus und mustern hässliche Kleider aus. «Diese Jacke ist aber nicht sexy», sagt Christa. «Aber praktisch, wenn es kalt ist», stellt Sepp klar. Da säuselt Heidi: «Aber wenn es kalt ist, hast du ja jetzt mich.» Immer noch blickt der Bauer skeptisch, lässt sich aber erweichen: «Also gut.»

«Sie darf sich ausbreiten»
Der 56-jährigen Hofdame machte die Aktion mit Christa Spass. «Sepp muss aber nicht alle ausgemusterten Kleider in die Altkleidersammlung geben», beschwichtigt sie. «Wir finden sicher eine Lösung.» Und auch Sepp gibt sich versöhnlich: «Zwischen uns stimmt es. Deshalb darf sich Heidi schon ausbreiten im Haus.» Die beiden Verliebten fallen sich in die Arme und küssen sich. «Ich fühle mich schon daheim», sagt Heidi. «Ich darf das Haus sicher noch so umgestalten, dass es uns beiden gefällt.»

In der achten Folge «Bauer, ledig, sucht…» vom nächsten Mittwoch (20.15 Uhr auf 3plus) revanchiert sich Heidi beim grosszügigen Sepp. Sie macht ihm ein Liebesgeständnis – mit einem Gedicht.

«Sepp, diese Jacke ist aber nicht sexy», sagt Christa. (Bild: Screenshot: 3plus)

«Sepp, diese Jacke ist aber nicht sexy», sagt Christa. (Bild: Screenshot: 3plus)

Christa ermutigt Sepp, im Schrank Platz zu machen für Heidis Kleider. (Bild: Screenshot: 3plus)

Christa ermutigt Sepp, im Schrank Platz zu machen für Heidis Kleider. (Bild: Screenshot: 3plus)