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BASEL/ZÜRICH: Drei Verletzte bei Angriffen rund um Schweizer Fussballstadien

Unschöne Szenen haben sich am Wochenende im Umfeld der Schweizer Fussballmeisterschaft ereignet: In Zürich wurde ein 14-jähriger von einer Schlägergruppe schwer verletzt. In Basel wurden zwei Personen von mehreren vermummten Personen verprügelt.
Die FCZ-Fans in Derbystimmung während der Partie gegen GC: Vor dem Spiel wurde ein 14-Jähriger angegriffen und verletzt. (Symbol) (Bild: CHRISTIAN MERZ (KEYSTONE))

Die FCZ-Fans in Derbystimmung während der Partie gegen GC: Vor dem Spiel wurde ein 14-Jähriger angegriffen und verletzt. (Symbol) (Bild: CHRISTIAN MERZ (KEYSTONE))

Zu letzterem Zwischenfall kam es im Anschluss an das Fussballspiel FC Basel gegen den FC Thun vor dem Stadion St.-Jakob-Park. Zwei Männer im Alter von 29 und 56 Jahren − ein Vater und sein Sohn aus Berlin − wurden laut Angaben der Basler Staatsanwaltschaft von einem Dutzend Männer angegriffen.

Die teilweise vermummte Meute traktierte die beiden mit Fusstritten gegen den Oberkörper und den Kopf. Der Vater erlitt leichtere Verletzungen. Hingegen wurde sein Sohn erheblich am Kopf verletzt und musste hospitalisiert werden.

Offenbar reichte es für die Angreifer aus, dass die beiden Opfer aus Berlin stammen, obwohl sich diese nicht als Anhänger des Hertha BSC Berlin zu erkennen gaben.

Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Eine Fahndung blieb erfolglos. Nun sucht die Polizei Zeugen.

Teenager schwer verletzt

Am Samstagabend war es vor dem Zürcher Fussballderby FCZ gegen GC zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Ein 14-Jähriger wurde gegen 18 Uhr von mehreren unbekannten Personen angegriffen und mit mehreren Faustschlägen und Fusstritten traktiert.

Der Knabe erlitt erhebliche Verletzungen am Kopf und am Oberkörper. Er befindet sich aber inzwischen auf dem Weg der Besserung und dürfte das Spital in den nächsten Tagen verlassen können, wie die Stadtpolizei Zürich am Sonntag mitteilte. Die Täter sind noch flüchtig.

Bereits vor dieser Attacke hatte die Stadtpolizei Zürich ein Aufeinandertreffen von mehreren Hundert gewaltbereiten rivalisierenden Fans verhindern können. Dazu wurden an der Pfingstweidstrasse auch Reizstoff und Gummischrot eingesetzt. Schliesslich konnten die Aggressoren durch die Polizei zurückgedrängt werden.

Um Mitternacht musste die Polizei erneut ausrücken − am Limmatplatz hatten sich rund fünfzig vermummte Fussballfans versammelt. Diese bewarfen die Patrouillen gemäss Mitteilung «massiv mit Steinen und Flaschen». Eine Polizistin wurde am Kopf getroffen und verletzt. Die Einsatzkräfte setzten Gummischrot ein und verhafteten zehn Personen. (sda)

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