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«Bali», Frasnacht-Arbon: Schöne Reise nach Indonesien

Wer nie nach Indonesien kommt, dem bietet das «Bali» immerhin einen Eindruck von der vielfältigen Küche dieses Inselreichs. Und wer schon mal dort war, kann hier sein Fernweh stillen.

Der aus Indonesien stammende, in der Welt herumgekommene Koch Fransiscus Laksdi und seine Frau Rita, eine Innerschweizerin mit kaufmännischer Ausbildung, führen ihr Lokal seit 1996.

Vielfältige Reistafel

Im «Bali» ist buchstäblich alles indonesisch, vom Essen über die Art und Weise, wie es serviert wird, bis hin zum Ambiente. Wer etwas ratlos in die Karte schaut, wird von der Gastgeberin freundlich beraten. Sie erläutert auch dieses und jenes, wenn sie aufträgt. Macht mit den indonesischen Esssitten vertraut, etwa damit, dass man nur mit Gabel und Löffel isst.

Wir wählten die «Sumatra-Reistafel», eine wunderbare Art, einen Querschnitt durch diese Küche kennenzulernen (56.–/Person). Zu gedämpftem Reis werden in Schalen fünf Gerichte serviert. Hinzu kommen ein kleiner Teller mit Vorspeisen, ein Salat zusammen mit rohem Gemüse – ja, auch dies ist indonesisch – sowie eine kleine Schale mit Rohkostgemüse, womit man Schärfe neutralisieren und die einzelnen Gerichte im Mund voneinander «trennen» kann.

Da gibt es dann also Rindsragout an Kokosmilch und Chilisauce, geschnetzelte Pouletbrust an scharfer süss-saurer Sauce, grilliertes Pangasiusfilet an scharfer Sojasauce mit Limonensaft, Mischgemüse an Kokos-Curry-Sauce und marinierte Poulet- und Rindfleischspiessli (Saté), serviert auf einem kleinen Holzkohlengrill und mit Erdnuss-Sauce. Das war alles ganz köstlich – auch in der Vielfalt der ausgeprägten Geschmacksnoten und der unterschiedlichen Schärfe.

Da wird mit viel Zwiebel, Knoblauch, Peperoncini, Ingwer, Galanga und Limonengras gekocht, mit Kurkuma- und Salam-Blättern (Indonesiens Lorbeer).

Die zur Reistafel gereichten Gerichte sind alle auch als Hauptspeisen zu haben, neben vielen andern. Auch die «Klassiker» Nasi goreng und Bami goreng fehlen nicht (29.50). Zubereitet wird in dem Zwei-Personen- Betrieb jeden Tag alles frisch.

Erfrischendes Ingwer-Glace

Die Desserts sind beschränkt, ganz indonesisch, auf frische Früchte (13.–) – zudem werden exotische Glaces (5.–/6.–/Kugel) und Sorbets (5.–) angeboten. Da noch nie gegessen, probierten wir Ingwer- und Jackfruit-Glace – Jackfruit, eine riesige, auf Bäumen wachsende Frucht, deren Vorzüge uns die Gastgeberin erklärte.

Während das Glace davon fruchtig-süss ist, hat jenes vom Ingwer einen leicht scharfen, erfrischenden Akzent.

Beim Wein entschieden wir uns für einen intensiv duftenden Barolo, Jahrgang 2005, der «Tenuta la Volta» der Gebrüder Cabutto (81.50). Die Weinkarte ist klein, aber mit Bedacht zusammengestellt. Immerhin müssen sie neben aromenreichen Gerichten bestehen können. Einige Flaschenweine werden auch offen ausgeschenkt.

Unser Eindruck: Im «Bali macht man eine schöne kulinarische Reise in die weite Welt, nach Indonesien, mit kompetenten Gastgebern. Urs Bader

Bali, 9320 Frasnacht-Arbon Egnacherstr., Tel. 071 446 26 66, rest.bali@bluewin.ch Öffnungszeiten: Montag Ruhetag, Di bis So ab 18 Uhr (nach Vereinbarung auch früher) Reservation empfohlen Karte: Vorspeisen/Suppen: 10.50 bis 15.50, Hauptspeisen 29.50 bis 41.50. Weine: 40.– bis 98.–. Nach Vereinbarung auch Buffets

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