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Bahnknoten St. Gallen hat oberste Priorität

Der Abschnitt Wil–St. Gallen ist mit 33 000 Bahnpassagieren pro Tag der meist­frequentierte Bahnkorridor der ­Ostschweiz. Heute ist der Stundentakt die Grund­frequenz im Fernverkehr, künftig sollen aber alle Züge schweizweit im 30-Minuten-Takt verkehren. Bahn­anschlüsse sind im Taktsystem eine ­Sache von exakten Minuten: Wo diese Anschlüsse nicht auf­einanderpassen, werden Regionen abgehängt oder entstehen teure Zusatzkosten für unwirtschaftliche Taktverdichtungen. Wegen Trassierungskonflikten kommen Ende 2018 die Schnellzüge später in Wil und St. Gallen an. In St. Gallen entfallen trotz vier Zugverbindungen pro Stunde die Anschlüsse auf den Viertelstundentakt im Regionalverkehr. In Wil muss das Busangebot mit hohen Zusatzkosten für Kanton und Gemeinden zum Viertelstundentakt ausgebaut werden, damit ein halbstündlicher Anschluss Richtung St. Gallen erhalten bleibt. Die grösste Ostschweizer Metropole ist auch fast 20 Jahre nach Einführung von Bahn 2000 noch immer nicht voll ins nationale Fernverkehrsnetz integriert. Im Gegenteil: Sie droht mit dem auf die Metropolitanräume ausgerich­teten Raumplanungsgesetz des Bundes zu einer nationalen Endstation im Fernverkehr zu werden.

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