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Bahnausbau Richtung München ist erst der Anfang

Nach jahrzehntelangen Verzögerungen auf deutschem Boden und erbittertem Streit um die Anbindung des Lindauer Inselbahnhofs kommt die Aufwertung und Elektrifizierung der internationalen Verbindung Zürich–München und Bregenz–Ulm endlich voran. Mit Neigezügen sollen die beiden Städte ab 2021 während der Hauptreisezeiten im 2-Stunden-Takt miteinander verbunden werden – Fahrzeit ab St. Gallen neu 2? statt 3? Stunden. Das Projekt ist nur auf deutscher und österreichischer Seite auf Kurs. Im Inland droht der Fahrzeitgewinn auf der Strecke Zürich–­St. Gallen wegen inkompatibler elektro­nischer Systeme wieder verloren zu gehen. Die Kantone haben 2017 vom BAV einen Fahrplanentwurf erhalten, der vorsieht, dass die EC an der Grenze minutenlang warten werden, um in die nicht kompa­tiblen Taktsysteme von SBB und DB in­tegriert zu werden: Die SBB suchen nach einer Lösung. Die DB hat 2017 den letzten Abschnitt der ICE-Neubaustrecke München–Berlin eröffnet. Das St. Galler Stände­rats-Duo Rechsteiner/Keller-Sutter überraschte unlängst mit der Idee, die Fahrtzeitgewinne auf der Strecke Zürich–München mit dieser neuen Schnell­verbindung zu verbinden. Damit wäre die Strecke Zürich-Berlin über München ab 2021 schneller als jene über Basel und Hannover. Und St. Gallen würde zu einem neuen Angelpunkt im Fernverkehr.

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