Bagger wühlen Illspitz um

Zwei Monate nach dem Spatenstich für ein neues Wasserkraftwerk an der Ill im Mündungsgebiet ist die Idylle am Illspitz vorläufig Geschichte. Das Dröhnen von Baggern und das laute Einrammen von Eisenlarsen lässt die Velofahrer nach einigen Seitenblicken schnell weiterfahren.

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Bild: gg

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Zwei Monate nach dem Spatenstich für ein neues Wasserkraftwerk an der Ill im Mündungsgebiet ist die Idylle am Illspitz vorläufig Geschichte. Das Dröhnen von Baggern und das laute Einrammen von Eisenlarsen lässt die Velofahrer nach einigen Seitenblicken schnell weiterfahren. Die vom Bauherrn Stadtwerke Feldkirch beauftragten Unternehmen sind dabei, die Strömung von den Flächen abzuleiten, um die Fundamente für die beiden geplanten Wehranlagen quer über die Ill betonieren zu können. Allein für die Umleitung des Wassers der Ill und des Spiersbachs waren etwa 8000 Quadratmeter Spundwände einzurammen. Die Anlieferung der nötigen schweren Geräte und die Materialtransporte erfolgen über eine Forststrasse durch den Auwald rechts der Ill. Die Baustelle links der Mündung wird über eine Eisenbrücke über die Ill unterhalb des Radwegüberganges erreicht. Die alte Brücke hatte jahrzehntelang im Verlauf der Bundesstrasse nach Feldkirch ihre Dienste getan, nun erfüllt sie ihre wahrscheinlich letzte Aufgabe als Bauprovisorium. Die Bauleitung bestätigt bisher einen planmässigen Verlauf der Arbeiten. Das Rheinhochwasser vor einigen Tagen bedingte allerdings einen Unterbruch. (gg)

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