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Baden, Sonnenbrand und Wasserschlacht: Es wird ein heisses Wochenende im Sittertobel

In der Vergangenheit war das Open Air St.Gallen nicht immer vom Wetter verwöhnt. Dieses Jahr ist es am Open-Air-Samstag ungewöhnlich warm, wie ein Blick in die Statistik zeigt.
Christof Krapf
Sonnenstube Sittertobel. (Bild: Hanspeter Schiess)

Sonnenstube Sittertobel. (Bild: Hanspeter Schiess)

Selten ging eine Dusche so schnell wie bei diesen drei jungen Männern. Ein Sprung in die Sitter, einseifen, noch ein Sprung in die Sitter - fertig. Man möchte ihnen zwar zurufen, dass nur Anfänger unterhalb des Open-Air-Geländes in den Fluss springen. Warum das so ist, kann man sich denken: Das Trio wird es irgendwann sicher lernen.

Ein Blick in die Statistik zeigt: Die Open-Air-Temperaturen am Samstag und Sonntag sind im Vergleich mit den vergangenen zehn Jahren ungewöhnlich hoch: 27 Grad zeigte das Thermometer am Samstagnachmittag. Ähnlich heiss war es zuletzt nur in den Jahren 2008, 2012 und 2015 gewesen. Das geht aus Daten von "Meteo Schweiz" hervor.

Mittlere Tagestemperatur am Open Air St.Gallen

in °C
2017201620152014201320122011201020092008Jahr05101520

Am Samstag ist es bereits am Mittag brütend heiss im Sittertobel. Wo am Tag zuvor noch Schlamm lag, hat die Sonne den Boden in einen harten Untergrund verwandelt. Wer kann, hat sich unter einem Pavillon verkrochen oder sitzt in einem der Festzelte im Schatten. Die Bierstände machen gute Geschäfte - schliesslich ist das mitgebrachte Bier in Petflaschen längst warm geworden.

Ein Festivalbesucher trägt einen Sack Eiswürfel auf dem Kopf. Das muss ein herrliches Gefühl sein. "Mich stört die Hitze nicht. Wir motzen sonst genug über das Wetter am Open Air, nun freuen wir uns, wenn es mal nicht regnet und keinen Schlamm hat", sagt eine junge Ostschweizerin, die in ihrem Campingstuhl sitzt.

Das Sitterufer als Badestrand

Vor den Wasserhähnen und den Glacéständen haben sich schon Schlangen gebildet. Auf den grossen Screens vor den Bühnen werden die Festivalbesucherinnen und Besucher darauf aufmerksam gemacht, genug zu trinken. Helferinnen und Helfer verteilen gratis Sonnencrème aus grossen Flaschen. Sonnenhüte haben Hochkonjunktur, bereits kommt es auf der Strasse vor der Wasserstation zur ersten Wasserschlacht - es ist schliesslich länger her, dass man im Sittertobel mit gutem Gewissen seine Wasserpistole verwenden konnte.

Das Ufer der Sitter - diesmal am richtigen Ende des Geländes - gleicht einem Badestrand. Festivalfans liegen auf den Steinen, sitzen im Wasser, sonnen sich und kühlen sich ab.

(Bild: Ralph Ribi)
Depeche Mode, Bild: Hanspeter Schiess
Depeche Mode, Bild: Hanspeter Schiess
Bild: Hanspeter Schiess
Bild: Hanspeter Schiess
Bild: Hanspeter Schiess
Bild: Hanspeter Schiess
Bild: Hanspeter Schiess
Bild: Hanspeter Schiess
Bild: Hanspeter Schiess
Bild: Hanspeter Schiess
Bild: Hanspeter Schiess
Bild: Hanspeter Schiess
(Bild: Urs Bucher)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
Dave Gahan, Frontmann der britischen Band Depeche Mode, Bild: Ralph Ribi
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Ralph Ribi)
Dave Gahan, Sänger von Depeche Mode, Bild: Ralph Ribi
(Bild: Urs Bucher)
Der bekannteste Name am diesjährigen Open Air: Depeche Mode, Bild: Ralph Ribi
Depeche Mode, Bild: Ralph Ribi
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
Zu Gast aus Schottland: Chvrches. (Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
Angus und Julia Stone. (Bild: Urs Bucher)
(Bild: Hanspeter Schiess)
Die Sängerin der Band Churches. (Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi)
Am Konzert von Alma. (Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Ralph Ribi)
(Bild: Chris Oswald / www.chrispix.ch)
(Bild: Urs Bucher)
(Bild: Urs Bucher)
(Bild: Urs Bucher)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
(Bild: Hanspeter Schiess)
77 Bilder

Der Samstag am Open Air St.Gallen

Auch am Sonntag bleibt es warm

Auf der Sitterbühne spielt mittlerweile die Schweizer Band Pedestrians. Ihr Mix aus Reggae und Ska passt zum heissen Wetter. Zwei junge Männer haben Sonnenschirme eines Bierherstellers mitgebracht und halten diese in die Höhe. Es dominieren Bikinioberteile und nackte Oberkörper - hie und da zeichnet sich auf den Schultern schon ein Sonnenbrand ab.

Nicht nur für den Samstag, sondern auch für den Sonntag ist warmes Wetter angesagt. Das dürfte auch die Festivalleitung freuen - schliesslich geht das Aufräumen ab kommendem Montag schneller über die Bühne, wenn es im Sittertobel keinen Schlamm hat. Der Regenguss vom Donnerstagabend hat nicht für eine Schlammschlacht gereicht.

Gute Nachrichten gibt es auch für jene Besucher, die noch spontan ans Open Air und das schöne Wetter geniessen wollen: Für Kurzentschlossene sind noch immer Tickets verfügbar.

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