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Ausserrhoden hat ähnlich viele Fälle wie der Thurgau

Im Kanton Thurgau haben sich im vergangenen Jahr 238 Steuersünder selbst angezeigt. Im Vorjahr waren es 162 gewesen. Die Thurgauer legten 2017 total 94 Millionen Franken Schwarzgeld offen. Ähnlich viele Selbstanzeigen wie im Thurgau gingen im Kanton Appenzell Ausserrhoden ein – 220 insgesamt. Das ist im Vergleich mit den Vorjahren eine Vervierfachung, wie Jacques Oberli, Leiter der Steuerverwaltung, sagt. Wie hoch die Summe der ­hinterzogenen Vermögen ist, kann er noch nicht sagen. «Wir müssen die ­Informationen erst auswerten.» Die Steuerverwaltung sei überflutet worden mit Selbstanzeigen. Oberli geht davon aus, dass sich der Anstieg noch ein, zwei Jahre fortsetzen wird. «Der Automatische ­Informationsaustausch beginnt ja erst.»

Keine Auskunft zu den straflosen Selbstanzeigen gibt der Kanton Appenzell Innerrhoden. «In unseren engräumigen Verhältnissen wären sonst Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich», teilt die Steuerverwaltung mit. Das widerspräche dem Steuergeheimnis. (av)

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