Aufträge bleiben im Kanton

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Beschaffungswesen Das Departement für Bau und Umwelt (DBU) des Kantons Thurgau hat seine vergebenen Aufträge analysiert. Der Grossteil der Arbeiten geht an Unternehmen aus dem Kanton. Im Jahr 2016 wurden insgesamt 885 Aufträge in der Höhe von fast 50 Millionen Franken vergeben. Davon hat vor allem das heimische Gewerbe profitiert. 608 Aufträge mit einem Vergabevolumen von über 33 Millionen Franken gingen an Thurgauer Unternehmen. Rund ein Viertel der Aufträge ging in die Kantone St. Gallen und Zürich. Der Kanton hat aber nur bei tiefen Auftragsvolumen die Möglichkeit, explizit auf heimische Unternehmen zu setzen. Bei der Auftragsvergabe müsse der Grundsatz der Nichtdiskriminierung und Gleichbehandlung eingehalten werden, heisst es im Bericht. Die Ortsansässigkeit ist als Eignungskriterium nicht zulässig. Im Jahr 2016 kamen ausländische Anbieter bei Aufträgen des DBU aber nicht zum Zug. (seb)