Aufsicht bleibt in Ausserrhoden

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Stiftungen Der Ausserrhoder Regierungsrat verzichtet darauf, die Aufsicht über die klassischen Stiftungen an die Ostschweizer BVG-Stiftungsaufsicht zu übertragen. In der Vernehmlassung war die Auslagerung auf massiven Widerstand gestossen. 2006 hatte der Kantonsrat beschlossen, dass Ausserrhoden der Interkantonalen Vereinbarung über die Ostschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht beitritt – für die Aufsicht über Einrichtungen in der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge. Mit einer neuen Vorlage sollte ab 2018 auch die Aufsicht über die klassischen Stiftungen der Ostschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht übertragen werden.

Im Mai 2017 schickte der Regierungsrat den Entwurf in die Vernehmlassung. Zwei Drittel der Teilnehmer lehnten die Übertragung ab, wie die Ausserrhoder Kantonskanzlei gestern mitteilte. Auch die Mehrheit der Stiftungen sei gegen eine Übertragung. Aktuell stehen 74 klassische Stiftungen unter der Aufsicht des Kantons. Ihr Vermögen belief sich Ende 2015 auf knapp 305 Millionen Franken. (sda)