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Auf Tuchfühlung mit den Gerichten

Justiz Die St. Galler Gerichte wollen näher zum Volk – und ­laden zu fiktiven Gerichtsverhandlungen ein. Wie verläuft ein Prozess gegen einen Beschuldigten, der eines Mordes verdächtigt wird? Was passiert, wenn eine Scheidung vor dem Familienrichter endet? «Wir wollen der Bevölkerung unsere Aufgaben und ­Tätigkeiten näher bringen», sagt Patrick Guidon, Präsident des Kantonsgerichts. Die inszenierten Verhandlungen basieren auf echten Fällen und werden von echten Richterinnen und Richtern, Gerichtsschreibern und Rechtsanwälten durchgeführt. «Die Fälle sind soweit anonymisiert, dass keine Rückschlüsse auf Personen möglich sind», sagt Guidon. Geplant sind solche fiktiven Prozesse am 8. September im Kantonsgericht in St. Gallen und am 22. September am Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland. An den beiden Tagen der ­offenen Tür ist auch ein Austausch mit den Mitarbeitenden des jeweiligen Gerichts möglich.

Die Prozesse sind der Schlusspunkt einer Reihe von ­Anlässen, mit welchen die ­Gerichte sich bekannter machen wollen. Bereits im Mai (2., 17. und 30.) ist eine Vortragsreihe zu ­aktuellen Themen aus dem Verwaltungs-, dem Straf- und dem Familienrecht geplant. Die Referate mit anschliessender Podiumsdiskussion finden im Pfalzkeller St. Gallen statt. (rw)

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