Auf der Überholspur zum schnellen Auto: Wie junge Ostschweizer Autoposer an ihre PS-Boliden kommen

Jugendliche lassen mit geleasten Fahrzeugen in Ostschweizer Städten die Reifen quietschen. Kommen die jungen Männer dank günstigen Leasingverträgen zu PS-starken Fahrzeugen. Es ist komplizierter.

Adrian Lemmenmeier, Noemi Heule und Sebastian Keller
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Qualmende Reifen, knallender Auspuff: Autoposer greifen zu technischen Kniffs, um ihr Fahrzeug in Szene zu setzen.

Qualmende Reifen, knallender Auspuff: Autoposer greifen zu technischen Kniffs, um ihr Fahrzeug in Szene zu setzen.

Bild: Roland Niederstrath/ddp

In der Stille des Lockdown waren sie besonders laut: junge Männer, die mit frisierten Autos durch die Stadtzentren kurven – und dabei die Motoren heulen und die Reifen quietschen lassen. Sogenannte Autoposer wurden in den letzten Wochen zum Politikum. Ostschweizer Seegemeinden überlegen sich, ihre Promenaden mit Barrieren abzuriegeln. Auf kantonaler und nationaler Ebene sind parlamentarische Vorstösse hängig. Die Politik will das Problem der überlauten Aufschneiderei und verbotenen Fahrzeugmanipulation in den Griff kriegen.

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