Auch Alpstein wird gesäubert

Im Alpstein hat ein Steinschlag diese Woche ein Todesopfer gefordert: Am Mittwochvormittag wurde ein 31jähriger Bergsteiger in der Säntiswand von einem Stein getroffen und starb noch vor Eintreffen der Rega.

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Im Alpstein hat ein Steinschlag diese Woche ein Todesopfer gefordert: Am Mittwochvormittag wurde ein 31jähriger Bergsteiger in der Säntiswand von einem Stein getroffen und starb noch vor Eintreffen der Rega. «Zurzeit gibt es nicht mehr Steinschläge als in anderen Jahren», relativiert Patric Hautle, Wegmacher im Kanton Appenzell Innerrhoden. Am meisten Steine lösten sich jeweils im Frühjahr während der Schneeschmelze. Im August hingegen seien Steinschläge eher selten. Eine der aufwendigsten Arbeiten, denen der Wegmacher Jahr für Jahr nachgeht, ist deshalb die Säuberung von Hängen und Wänden von losem Gestein im Frühling – entweder von Hand oder durch Sprengungen. «Ein Beispiel ist das steile Wegstück zwischen Äscher und Seealpsee», sagt Hautle. Doch auch wenn Hänge mit geöffneten Wanderwegen grundsätzlich sicher seien: «Dass sich hin und wieder ein Stein löst, damit muss man als Wanderer rechnen.» (av)

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