Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ASYLVERFAHREN: Bund untersucht den Tod eines Asylbewerbers

Das Staatssekretariat für Migration klärt ab, weshalb ein junger Georgier im Empfangszentrum in Altstätten mit einem privaten Handy fotografiert wurde. Mysteriös ist auch sein Todesfall.

Der Fall des 33-jährigen Asylbewerbers gibt Rätsel auf. Wie der «Blick» schreibt, soll alles Anfang Januar begonnen haben. Bilder, die der Boulevardzeitung vorliegen, zeigen den Georgier halb bekleidet in Unterwäsche. Im Artikel wird unter anderem kritisiert, dass die Fotos von einer Angestellten des Empfangs- und Verfahrenszentrums (EVZ) Altstätten mit dem Handy gemacht worden seien. Die Vorwürfe werden nun vom Staatssekretariat für Migration (SEM) untersucht. Dabei werde abgeklärt, unter welchen Umständen die Bilder aufgenommen worden seien, ob die entsprechenden Weisungen eingehalten wurden und wie die Bilder aus dem EVZ gelangten, sagt Daniel Bach, Sprecher des SEM. Der Bund kennt klare Regeln für Fotos. Unter anderem sei in solchen Fällen vorgeschrieben, dass die Asylsuchenden dafür ihr ausdrückliches Einverständnis abgeben. Weiter müssten dabei zwei Leute des SEM anwesend sein. Wenn Frauen fotografiert werden, dürften keine Männer anwesend sein. Zudem sollten die Bilder in der Regel mit einer Kamera des SEM und nicht mit einem Handy aufgenommen werden. Gebe es keine andere Möglichkeit, müssten die Fotos auf dem Handy sofort gelöscht werden, sobald sie in die geschützte Datenbank des SEM übertragen wurden.

Mann soll todkrank gewesen sein

Laut «Blick» ist auf den Fotos erkennbar, dass der Asylbewerber krank gewesen ist. In den Fall Involvierte behaupteten, der Mann habe die nötige medizinische Hilfe nicht erhalten. Andere Stimmen sagten, er hätte auch bei ­bester medizinischer Betreuung nicht gerettet werden können. Der Asylsuchende war aus dem EVZ Ende Januar ins St. Galler Kantonsspital eingeliefert worden, wo er verstarb. Der Mann sei bereits todkrank in Buchs aufgegriffen worden, erklärte dazu der SEM-Sprecher. (sda/red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.