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ASTRONOMIE: Ein Astronaut im Toggenburg

Jost Bürgi hatte im 16. Jahrhundert den Grundstein für die Sternenkunde gelegt. Am Symposium, das sich mit der Arbeit des Toggenburger Mathematikers befasst, war gestern auch Claude Nicollier zu Gast.
Astronaut Claude Nicollier blickt auf die Anfänge der Raumfahrt zurück. (Bild: Sascha Erni (Lichtensteig, 14. April 2018))

Astronaut Claude Nicollier blickt auf die Anfänge der Raumfahrt zurück. (Bild: Sascha Erni (Lichtensteig, 14. April 2018))

Prominenter Besuch in Lichtensteig: Am zweiten internationalen Jost-Bürgi-Symposium hat gestern auch der Astronaut Claude Nicollier ein Referat gehalten. Der einzige Schweizer, der je im Weltraum war, würdigte dabei die Arbeit des 1552 in Lichtensteig geborenen Mathematikers, Astronomen und Uhrmachers und nannte diesen ein «Genie».

Nicollier sprach natürlich auch über die Raumfahrt. Er erklärte, wie deren Anfänge dem Kalten Krieg geschuldet waren – heute aber auf dem Gebiet Menschen aus aller Welt zusammenarbeiten. Auch der Blick in die Zukunft fehlte nicht: Laut Nicollier wird es in den nächsten Jahrzehnten zurück auf den Mond gehen. Bereits in wenigen Jahren würden zudem Touristen ins All fliegen. «Wenn Sie die Gelegenheit dazu haben, sollten Sie sie nutzen», sagte er.

Jost Bürgis Einfluss auf Wissenschaft und Technik zeigte sich nicht nur in Nicolliers Vortrag – ohne seine Arbeiten im 16. Jahrhundert gäbe es die moderne Astronomie nicht und damit auch nicht die einzigartige Weltraumkarriere des 73-Jährigen. (ser)

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