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Arzneiwirkstoff gelangt in den Rhein

Messkampagne Im Ablauf der Abwasserreinigungsanlage Bendern in Liechtenstein wurden erhöhte Konzentrationen des Arzneiwirkstoffes Irbesartan festgestellt, welcher in Medikamenten zur Behandlung von Bluthochdruck verwendet wird. Dies teilte das Liechtensteiner Amt für Umwelt mit. Im April 2016 hatte sich das Amt einer Messkampagne der Abwasserreinigungsanlagen des Kantons St. Gallen angeschlossen. 45 Anlagen wurden auf Mikroverunreinigungen untersucht und 157 organische Spurenstoffe analysiert. Bei den 28 am häufigsten vorkommenden Arzneimitteln würden die Werte in Bendern in etwa im Durchschnitt aller untersuchten Anlagen liegen, heisst es im Communiqué. Beim Arzneiwirkstoff Irbesartan hingegen sei eine deutlich höhere Konzentration festgestellt worden. Dies habe eine Nachuntersuchung im Oktober 2017 bestätigt mit Werten von durchschnittlich 2,9 Mikrogramm pro Liter pro Tag. Im Jahr gelangen so rund 23 Kilogramm des Wirkstoffs über die Abwasserreinigungsanlage Bendern in den Rhein. Das Amt für Umwelt schreibt, es beobachte die Entwicklung der Mikroverunrei­nigungen mittels periodischer Messkampagnen genau und prüfe Massnahmen. (kbr)

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