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Armee macht Krähen rollig

Scharfgezeichnet
Ein Feind Ist Schon Ausgemacht: das Bienensterben Soll Schliesslich Schlimme Folgen Haben.

Es ist bald drei Jahrzehnte her, dass der «Feind Rot» im Osten von selbst aufgab. Seither steckt die Schweizer Armee in einer Sinnkrise: Weit und breit ist kein Feind in Sicht, der sich vor ihr fürchten könnte. So löscht die Miliz Waldbrände, baut Skipisten und Schwingfestarenen oder verteilt an der Olma Militärguetzli, damit man sie nicht für unnütz hält. Nur braucht man für all die guten Taten weder Gewehre noch teure, neue Flugzeuge.

Letzte Woche schöpfte die Armee Hoffnung: Im Walter- Zoo in Gossau soll der Knall der Handgranaten ein bisher frigides Krokodilpaar zur Paarung angestiftet haben. Das VBS hat reagiert und experimentiert im Feld: Das Sturmgewehr 90, ergaben erste Versuche, macht Sturmkrähen rollig. Maschinengewehre, abgefeuert von einem Leopardpanzer, vervielfacht die Luchspopulation. Elefanten, zeigen Experimente in Rapperswil, erregt Feuer aus den Rüsseln der Artilleriekanonen.

Ein Feind ist schon ausgemacht: Das Bienensterben soll schliesslich schlimme Folgen haben.

So tritt die Armee bald doch noch schwer bewaffnet zur Weltrettung an, hoffen Divisionäre und Brigadiers. Welche Art von Geschützlärm die Bienen zur Vermehrung anstiftet, wird bereits im Feld getestet. Es wird deshalb empfohlen, in der Umgebung von Bienenstöcken schusssichere Westen zu tragen.

Kaspar Enz

kaspar.enz@ostschweiz

-am-

sonntag.ch

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