Arboner baut aus Heimweh eine Weihnachtskrippe

Gianni Amato vermisst Italien. Mit einem Freund hat er das Dorf seiner Kindheit als Weihnachtskrippe nachgebaut.

Marco Cappellari
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Gianni Amato

Gianni Amato

Bild: PD

«Es gefällt mir in der Schweiz, aber ich denke auch oft an das Dorf meiner Kindheit», sagt der Arboner Gianni Amato, der mit 14 Jahren auf der Suche nach Arbeit Italien verliess. Das Heimweh des 67-Jährigen war schliesslich so gross, dass er sie sich in die Ostschweiz geholt hat: Zusammen mit einem Freund hat er in 1000 Stunden Handarbeit das 1500- Seelen-Dorf Monte San Giacomo als Weihnachtskrippe nachgebaut, samt obligatem Jesuskind.

Die Hommage an seinen Herkunftsort ist aus Holzgerüsten, Karton, Papier, vielen Litern Leim «und auch zehn Rollen WC-Papier» entstanden, wie «20 Minuten» berichtet. Nun lockt es allabendlich zahlreiche Besucher an. Der grösste Bewunderer kommt aber aus über 1000 Kilometern Entfernung: Der Bürgermeister von Monte San Giacomo will Amatos Weihnachtskrippe ins Dorf holen. Doch der Dorfvorsteher muss sich gedulden. «Nächstes Jahr wird die Krippe bereits in einem Restaurant in Romanshorn ausgestellt», sagt Amato.

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