Gastronomie
«Es kann nicht sein, dass alle anderen ungeschoren davonkommen»: Der Wirt des «Roten Kreuzes» in Arbon geht hart mit der Stadt ins Gericht

Gionatan Capuano verlangt gleiche Spiesse für alle am See. Er kritisiert: Bei ihm kenne die Stadt kein Pardon, bei anderen und sich selber nehme sie es mit dem Gesetz aber nicht immer so genau. So habe sie jahrelang auf eine Baubewilligung für das Summerdays und das Open-Air-Kino verzichtet und toleriere mehr Sitzplätze als erlaubt beim Hafenkiosk.

Markus Schoch 5 Kommentare
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Gionatan Capuano, der Wirt des «Rotes Kreuzes» in Arbon, lässt sich nicht unterkriegen.

Gionatan Capuano, der Wirt des «Rotes Kreuzes» in Arbon, lässt sich nicht unterkriegen.

Bild: Reto Martin

Gionatan Capuano steht auf der Verliererseite. Geschlagen gibt er sich aber noch lange nicht. Der Inhaber des «Roten Kreuzes» kämpft weiter. Nicht mehr um die Pergolen, deren Nutzung ihm die Stadt und die Gerichte nach jahrelangem Hin und Her verboten haben. Sondern um Gerechtigkeit. «Es müssen für alle dieselben Spielregeln am See gelten», fordert der Gastrounternehmer. «Ich will nicht länger das angebliche Problem sein, sondern endlich Teil der Lösung.»