Zweite Kita in Weinfelden

WEINFELDEN. Die beiden Sozialpädagoginnen Franca Schmid und Nadja Odermatt-Kast eröffnen im Januar eine weitere Kindertagesstätte im Dorf. Der Bedarf sei mehr als ausgewiesen, sagen sie.

Esther Simon
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Sie bauen die zweite Kindertagesstätte in Weinfelden auf: Franca Schmid und Nadja Odermatt-Kast vor dem Rathaus. (Bild: Nana do Carmo)

Sie bauen die zweite Kindertagesstätte in Weinfelden auf: Franca Schmid und Nadja Odermatt-Kast vor dem Rathaus. (Bild: Nana do Carmo)

Ein grosses, grünes Haus an zentraler Lage mit einem gemütlichen Garten, in dem Kinder spielen und lernen: Dieser Traum geht für Nadja Odermatt-Kast und Franca Schmid im Januar des nächsten Jahres in Erfüllung. Dann eröffnen sie an der Amriswilerstrasse 52 – neben dem «Grünen Zentrum» – die kitawyfelde. Neben dem bereits bestehenden «Chinderhuus» wird es die zweite Kindertagesstätte (Kita) im Dorf sein. Abklärungen der beiden Weinfelderinnen haben ergeben, dass der Bedarf für eine zweite Kita in Weinfelden mehr als ausgewiesen ist.

Hoffen auf Geld vom Bund

«Es sind sehr viele Leute mit dem Wunsch nach einer Kita an uns herangetreten», sagt Franca Schmid. Die ausgebildete Bewegungs- und Sozialpädagogin führt diesen Wunsch einerseits auf den gesellschaftlichen Wandel mit immer mehr berufstätigen Müttern zurück, andererseits auf den Zuzug von vielen Familien mit Kindern. «Kanton und Gemeinde haben die Bewilligung für unsere Kita bereits erteilt. Wir mussten allerhand Unterlagen abliefern, wie zum Beispiel einen Businessplan.» Schmid betont, dass sie und die ausgebildete Sozialpädagogin Nadja Odermatt allerdings noch mitten in den Vorbereitungen seien. «Wir bemühen uns zum Beispiel um eine Anschubfinanzierung des Bundes.»

Auf Spenden angewiesen

Eine künftige Einnahmequelle sind Elternbeiträge, «wir werden aber vor allem auch auf Spenden angewiesen sein», sagt Odermatt. Um das Vorhaben auf rechtliche Füsse zu stellen, ist ein Verein bereits gegründet worden. Schmid und Odermatt wollen jetzt so schnell wie möglich Personal finden. Plätze für 24 Kinder sind beantragt. Darunter sind zwei Plätze für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Aufgenommen werden Kinder ab drei Monaten bis zum Schulalter. Derzeit laufen auch Abklärungen für einen Mittagstisch in der neuen Kita.