Zwei wollen in den Ermatinger Gemeinderat

ermatingen. Per 31. Mai dieses Jahres hat die Ermatinger Gemeinderätin Vera Roth-Kiedaisch ihren Rücktritt eingereicht. Die Wahl wurde auf den 27. September festgelegt. Für den vakanten Sitz bewerben sich Jürg Kobi und Reto Sturzenegger.

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Jürg Kobi

Jürg Kobi

ermatingen. Per 31. Mai dieses Jahres hat die Ermatinger Gemeinderätin Vera Roth-Kiedaisch ihren Rücktritt eingereicht. Die Wahl wurde auf den 27. September festgelegt. Für den vakanten Sitz bewerben sich Jürg Kobi und Reto Sturzenegger. Seit zehn Jahren ist der parteilose Jürg Kobi als Revisor der Gemeinde Ermatingen tätig. Er habe deshalb einen guten Einblick in den Gemeindebetrieb, sagt der 39jährige Finanzberater. Man könne nicht nur fordern, sondern müsse auch die Bereitschaft haben, mit anzupacken, sagt er.

Seine Stärken sieht Kobi in der Zielstrebigkeit. Eine Schwäche sei seine Ungeduld gegenüber sich selbst.

Mitgestalten und bewegen

Er sei von verschiedener Seite für eine Kandidatur angefragt worden, erklärt der parteilose Reto Sturzenegger. Er habe sich aber schon vor längerer Zeit einmal mit dem Gedanken einer Kandidatur befasst, so der 39jährige Vater dreier Kinder. Für ihn ist klar, dass er mitgestalten und etwas bewegen will. Dabei sollen ihm seine «Teamfähigkeit, Zielstrebigkeit und Offenheit für Neues» behilflich sein.

Als seine Schwäche bezeichnet der Technische Berater, dass er schlecht Nein sagen könne.

Jugendtreff und Hafen

Der Jugendtreff, der Hafen und der geplante Kreisel seien wichtige Themen, die den Gemeinderat in nächster Zeit beschäftigen dürfte, sagt Sturzenegger. Kobi seinerseits hebt vor allem die soziale Wohlfahrt mit ihren steigenden Kosten hervor.

Beide Kandidaten können sich vorstellen, das verwaiste Ressort Sicherheit zu übernehmen, sind aber auch für andere Ressorts offen. (mus)

Reto Sturzenegger

Reto Sturzenegger